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Events | 10.11.2015

Mariazell lüftet duftende Geheimnisse

Premiere beim Mariazeller Advent: Der große Christkindlmarkt öffnet schon vor dem offiziellen Beginn seine Pforten. Die Gäste erleben etwa das Binden des sechs Tonnen schweren Adventkranzes oder den Lebkuchenhausbau aus 1000 Kilogramm Köstlichkeiten.

Bild Mariazeller Advent © www.mariazellerland-blog.at.jpg
REKORDVERDÄCHTIG SCHÖN. Der zauberhafte und große Christkindlmarkt in Mariazell trumpft mit dem weltweit größten hängenden Adventkranz auf. (© www.mariazellerland-blog.at)

Wie gelingt es, einen sechs Tonnen schweren Adventkranz über den Köpfen schweben zu lassen? Und wie viele Heinzelmännchen oder -frauchen braucht es, bis aus mehr als tausend Kilogramm feinstem Honiglebkuchen ein fünf Meter hohes Haus entsteht? Der Duft ist himmlisch, der Anblick atemberaubend – doch was passiert „hinter den Kulissen“, ehe die ersten Gäste zum Mariazeller Advent pilgern?

All die kreativen Köpfe und Hände hinter dem zauberhaften Event wagen heuer eine besondere Premiere: Unter dem Motto „Auf Advent zuwischaun“ öffnet einer der größten Christkindlmärkte Österreichs bereits eine Woche vor dem offiziellen Start seine Pforten.

Am Wochenende von 20. bis 22. November erleben Groß und Klein hautnah etwa das Belegen des begehbaren Lebkuchenhauses mit köstlichen Ziegeln aus der Lebzelterei Pirker sowie das Binden des weltweit größten hängenden Adventkranzes am Mariazeller Hauptplatz. Mit einem Durchmesser von mehr als zwölf Metern wird er schließlich ebendort vor der prachtvollen Kulisse der Mariazeller Basilika gen Himmel gezogen.

„Wir lassen unsere Besucher an den handwerklichen Vorbereitungsarbeiten teilhaben, um sich auf die Adventzeit in Mariazell einstimmen zu können“, erklärt Veranstalter Johann Kleinhofer, Geschäftsführer der Mariazeller Land GmbH. „Unsere Gäste können aber auch selbst Hand anlegen und unter Anleitung ihre eigenen Adventkränze binden oder bei der Bio-Holzofenbäckerei Gragger selber Teig mischen und Brot backen lassen wie früher.“

Handwerk & Kulinarik

Detailverliebte Handarbeit ist aber nicht nur beim Aufbau angesagt. An den mehr als 80 Marktständen steht von Beginn an – und es ist dies immerhin der 16. Mariazeller Advent – neben kulinarischen Köstlichkeiten traditionelle Handwerkskunst im Mittelpunkt. Geboten werden ausschließlich handgefertigte Meisterstücke, größtenteils aus dem Mariazeller Land und den umliegenden Regionen, verspricht Veranstalter Kleinhofer.

Bild Krampuslauf Gusswerk Mariazeller Advent © mariazellerland-blog.at.jpg
KUNSTVOLL GRUSELIG. Mehr als 100 handgeschnitzte Masken kommen beim Krampuslauf am 28. November zum Einsatz. (© www.mariazellerland-blog.at)

Musik & Gruselig-Schönes

Zu eben diesen Juwelen und kulinarischen Köstlichkeiten gesellt sich ein schillerndes Kulturprogramm an den Wochenenden bis zum 20. Dezember. Das Büro für Weihnachtslieder stattet seine Gäste mit Liedern inklusive Texten aus der Kindheit aus; große Konzerte und besinnliche Liederabende und Lesungen wechseln einander ab. Die „Edlseer“ gastieren am 26. November mit ihrem Weihnachtskonzert, der 3. Dezember ist für die Florianer Sängerknaben reserviert. Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ lassen am 17. Dezember das Kammerorchester sINNfonietta und der Juvenis Chor in der Mariazeller Basilika erklingen. Einen gruselig-schönen Höhepunkt erleben Furchtlose am 28. November mit dem traditionellen Krampuslauf, bei dem mehr als 100 holzgeschnitzte Masken zum Einsatz kommen werden.

Engerlpostamt & Laternenwanderungen

Besonders auf die Jüngsten warten die Krippe mit lebensgroßen Figuren und lebendigen Tieren sowie die Adventbastelstube. Ein Geheimnis sei vorweg verraten: Im lebensgroßen Lebkuchenhaus ist das Engerlpostamt untergebracht. Und freilich geht auch das Christkind mit der Zeit – somit können die Wünsche mit der eigens für den Mariazeller Advent programmierten Christkindl-App versendet werden.

Wer es gerne „ursprünglicher“ mag, kann an einer der Laternenwanderungen um den festlich geschmückten und beleuchteten Ort teilnehmen. Zu entdecken gibt es da etwa den Adventkalender am Rohrbacher Hof oder die Schauproduktion von Mariazeller Keramik in asiatischer Raku-Brand-Technik. Und spielt Frau Holle mit, wird die Anreise mit der „Himmelstreppe“, dem neuen Zug der Mariazellerbahn, zu einem unvergesslichen Erlebnis durch die wild-romantische Winterlandschaft.

 

„Auf Advent zuwischaun“: 20. bis 22. November, Freitag, 14-19 Uhr; Samstag, 10-19 Uhr; Sonntag, 10-18 Uhr

Mariazeller Advent: 26. November bis 20. Dezember, jeweils von Donnerstag bis Sonntag sowie am Montag, 7., und am Dienstag, 8. Dezember (Maria Empfängnis): Donnerstag, Freitag und Montag, 7. Dezember: 11-19 Uhr; Samstag, 10-19 Uhr;

Sonn- und Feiertag: 10-18 Uhr

www.mariazeller-advent.at

 
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