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Events | 09.11.2017

Der Kanzler

„Zwischen Politik und Mafia ist schon ein Unterschied. Die Mafia ist organisiert.“ Nein, diese Feststellung trifft Roland Düringer nicht im Rahmen seines Politik-Kunstprojektes „G!LT“. Es ist ein Satz aus seinem neuen Programm, mit dem er am 16. Oktober, dem Tag nach der Nationalratswahl, Premiere feierte.

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(© Lukas Beck)

Morgengrauen über den Dächern der Stadt, aber heute Morgen geht die Sonne unter. Der Kanzler, einst Hoffnungsträger der Partei, wird am Abend nach verlorener Wahl der Politik den rückgratlosen Rücken kehren. Den Feind in den eigenen Reihen, eine hochbezahlte, aber unglückliche Markenpositionierung, mehr brauchte es nicht für einen Erdrutschsieg. Und der Kanzler stand genau darunter, am Ende des Erdrutsches, dort, wo der Schlamm zu liegen kamen. Politik ist eben ein beinhartes, ein schmutziges Geschäft. Wie gerne hätte er gestaltet und die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt, aber die Themen gaben stets die Hyänen in den Medienkonzernen und die momentane Stimmung in der Bevölkerung vor. Anstatt zu agieren, hatte der Kanzler stets nur zu reagieren. Und jetzt feilt der Kanzler an seiner letzten Rede ...


Irgendwie bekannt, oder? Diese Geschichte über den Aufstieg und Fall eines Kanzlermachers sowie die Machenschaften des Beraters „Milo Goldman“ – ein Name, den man leicht mit einem gewissen Tal Silberstein assoziieren könnte? Nein, weit gefehlt – mit Österreich hat das alles gar nichts zu tun, sagt Roland Düringer – und hofft wohl am Ende doch auf seinen Kanzlerbonus. Denn es wäre kein Düringer-Stück, gäbe es da nicht todsicher eine Wende ...


Alle Termine in Niederöseterreich auf www.dueringer.at

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