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Fashion | 29.05.2015

Wir schenken dir 100 Euro für deine coole neue Brille

Bunt, ausgefallen, mit unterschiedlichen Materialen oder einem schlichten Metallrahmen – die aktuellen Brillen-Modelle sind so verschieden wie schon lange nicht. Wir befragten den Experten Markus Gschweidl zu den Brillen-Trends 2015.

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Herr Innungsmeister, wohin geht der Trend?
Ganz allgemein kann man sagen, dass das Jahr 2015 experimentierfreudige Brillentrends mit sich bringt. Zum einen äußert sich das bei den Farben und Mus­tern auf eine sehr verspielte Art und Weise. Bei den Modellen für Damen bestimmen rötlich-violette Beerentöne die Farbpalette, während Musterungen im Tortoise- und Havannastil wieder absolut in Mode sind. Zum anderen betrifft das die Materialien der Rahmen und Bügel, wo ein Stilmix zwischen kühlem Metall und farbenfrohem Acetat im Trend sehr weit vorne liegen. Außerdem sind große Brillen wieder schlanker. Die Kombination filigraner Bügel und leichter Rahmen mit riesigen Gläsern wird man heuer öfter sehen. Die Experimentierfreudigkeit ist also wieder zurück, trotzdem wird sie 2015 mit der aus den Vorjahren gewonnenen subtilen Eleganz verbunden.
Bei den Herren steht die Farbe Blau hoch im Kurs. Außerdem setzt sich der so genannte „Low cut“ immer mehr durch, also Brillen mit tiefliegendem Steg. Im Hinblick auf das Material setzen Männer heuer gerne auf Rahmen aus Metall. Für alle, die sich mehr in Zurückhaltung üben, aber trotzdem mit ihrer Brille im Trend liegen wollen, empfehle ich Modelle mit mattierter Oberfläche.

Brillentrends
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(© Ray Ban)
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Rrrroar... wilde Katze (© Schau Schau)
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(© Kaviar Gauche & Brendel)
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Edel (© Kaviar Gauche & Brendel)
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(© Johann von Goisern)
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(© Marc O'Polo)
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(© Silhoutte)

Worauf muss beim Brillenkauf geachtet werden?
Eines ist klar: Die Qualität der Gläser ist das Wichtigste beim Brillenkauf, aber auch die genaue Anpassung beim Fachoptiker. Erst dann kommt die Qual der Wahl des Materials. Obwohl gerade hierbei jedes Jahr eine Vielzahl an Neuerungen, technischen Möglichkeiten und spannenden Innovationen aufwartet. Die Frage, die beim Brillenkauf allerdings jeden am meisten beschäftigt, ist: Steht mir meine Brille? Dies hängt ganz klar von der individuellen Gesichtsform ab. Bei passender Übereinstimmung sieht dann die Brille nicht nur bestmöglich aus, sondern hilft auch optimal. So sagt man, dass in der Regel eckige Gesichter runde, ovale oder geschwungene Fassungen benötigen, während ein rundes Gesicht eher auf rechteckige oder trapezförmige zurückgreift. Ovale Gesichter wiederum können beinahe alle Formen tragen und dadurch noch mehr individuelle Akzente setzen.

 

 

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Markus Gschweidl, Niederösterreichischer Landesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker (© Markus Gschweidl)

Was ist bei einer optischen Sonnenbrille zu bedenken?
Grundsätzlich gelten dabei dieselben Richtlinien wie bei der Auswahl normaler Brillen. Auch die Einstellung auf die entsprechenden Dioptrien-Werte läuft identisch ab. Man sollte allerdings gerade beim Kauf einer Sonnenbrille auf gewisse Sondermerkmale achten. Erstens: Informieren Sie sich über den UV-Schutz. Ultraviolette Strahlung kann zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen. Nur hochwertige Gläser mit einem eingebauten UV-Filter schützen das Auge am besten. Das sind nicht unbedingt die am dunkelsten gefärbten Gläser. Abgesehen vom Strand und dem Gebirge reicht UV 400. Zweitens: Ihr Augenoptiker soll sie über den Prozentwert der Absorption aufklären. Darunter versteht man den Anteil an Licht, der durch das Glas beseitigt wird und so nicht in das Auge gelangt. In unseren Breiten verwendet man Reduktionswerte zwischen 50 und 75 Prozent. Am Strand oder im Schnee sollten es mehr sein. Drittens: Als letzter Punkt soll die Qualität der Gläser hervorgehoben werden. Schlieren, Blasen und Einschlüsse sind Zeichen für minderwertige Sonnenschutzgläser. Außerdem darf das Glas bei einem leichten Finderdruck nicht nachgeben.

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