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Lifestyle | 05.10.2016

Your home, your office?!

Businesstrend: Start-ups, Freiberufler, aber auch große Unternehmen setzen auf Coworking-Spaces – auf mietbare Arbeitsplätze inklusive Infrastruktur. Das fördert den Austausch, schont das Budget bzw. schafft eine gesunde Trennung zwischen Privatleben und Arbeit. Wir stellen niederösterreichische Modelle vor.

dieBOX, St. Pölten
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(© Christian Jungmeier/Pixart)
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(© Christian Jungmeier/Pixart)

dieBOX, St. Pölten 

Als Pionier gilt Matthias Nolz, der mit „dieBOX“ bereits 2013 das Coworking nach Niederösterreich brachte. Auf 480 Quadratmetern sind seine mietbaren Arbeitsbereiche untergebracht. „Der grundlegende Gedanke ist die Bereitstellung komplett ausgestatteter Arbeitsplätze ohne lange Mietverträge und mit flexibler Nutzung einer modernen Büroinfrastruktur – ideal für Jungunternehmer, Freiberufler, Start-ups oder Studenten“, führt er aus. Schreibtische, WLAN, Drucker und Co. gehören zur Basisausstattung, zudem gibt es in „dieBOX“ Besprechungs- und Seminarräume sowie eine Kaffeeküche inklusive Loungebereich und Terrasse. Wer nach getaner Arbeit gerne kulinarisch entspannt, kommt mit Spitzenkoch Roman Klauser auf seine Kosten, der immer wieder in „dieBOX“ den Kochlöffel bei seinen Kursen schwingt.

→ www.diebox.info

 

Business & Quartier, St. Pölten
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(© Business & Quartier)
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(© Business & Quartier)

Business & Quartier, St. Pölten

Ihren Coworking-Space richteten Sonja Heitzenberger und Nicole Achleitner in der ehemaligen Glanzstoff-Fabrik in St. Pölten ein. Sie bieten dort Einzelarbeitsplätze, flexibel buchbare Besprechungs- und Seminarräume sowie Unterstützung in der unternehmerischen Weiterentwicklung. Zur Standardinfrastruktur gehören Schreibtische, Sessel, Regale, Drucker, WLAN, Küche und mehr. „Wer die Isolation des Homeoffice hinter sich lässt und gegen die Arbeit im Coworking-Space tauscht, wird einen oft unerwarteten Produktivitätsschub feststellen: Das Umfeld fördert die Motivation und Innovation“, betonen die Betreiberinnen. Hinzu gesellen sich Business-Programme, Networking- und auch gemütliche Events wie das „QuartierBreakfast“. Demnächst geht eine „FuckUp Night“ über die Bühne: Als Teil einer internationalen Bewegung plaudern „g‘standene“ Unternehmen ausnahmsweise über Misserfolge und Fehlentscheidungen, um daraus zu lernen und andere zu bestärken.

→ www.businessundquartier.at

Co-working Haus COWÖRK (Tischlerei Krumböck), Gerersdorf
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(© Michael Vorstandlechner)
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(© Michael Vorstandlechner)

Co-working Haus COWÖRK (Tischlerei Krumböck), Gerersdorf

Erst Ende September, und zwar pünktlich zur 120-Jahre-Feier, eröffnete die Tischlerei Krumböck in Gerersdorf sein Coworking-Haus namens „COWÖRK“. Dieses verfügt nicht nur über Büroräume auf insgesamt 700 Quadratmetern, es werden auch Lagerflächen in unterschiedlichen Größen vermietet. Der moderne Büroteil schenkt den Coworkern eine unverbaubare Aussicht ins Alpenvorland; zudem sind die Räume mit Fußbodenheizung und Klimaanlage ausgestattet. Weitere Zuckerln sind das Café mit innovativ buntem Design sowie ein Konferenzraum.

→ www.krumboeck.at; www.facebook.com/cowoerk

Co-working Eisenstraße, Mostviertel
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(© dphoto.at / Dominik Stixenberger)
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(© dphoto.at / Dominik Stixenberger)

Co-working Eisenstraße, Mostviertel

Ein urbanes Phänomen erobert das Land: Im idyllischen Töpperschloss Neubruck bei Scheibbs hält ein Gemeinschaftsbüro auf 250 Quadratmetern seine Pforten offen. Einen weiteren Standort gibt es ab Herbst im Herzen von Waidhofen / Ybbs, und auch in Wieselburg wird an einem Projekt getüftelt.

Der Projektmanager Joseph Hofmarcher im Blitztalk:
Welche Vorteile bietet ein Coworking-Space?
Ein Vorteil ist die gegenseitige Inspiration und Unterstützung. So passiert es, dass man sich untereinander beauftragt und vermittelt. Es dient auch einer besseren Work-Life-Balance: Als Einzelunternehmer arbeiten wir oft am Schreibtisch zu Hause, vielleicht sogar im Schlafzimmer. Der räumliche Wechsel begünstigt einen gesunden Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit. Nicht zuletzt bietet es ein professionelles und repräsentatives Umfeld.
Für wen ist es gedacht?
Zielgruppe sind junge (Kreativ-)Wirtschaftler. Jedes Kleinunternehmen, das mit ein bis drei Büroarbeitsplätzen auskommt und den Austausch sucht. Neben dem Tischarbeitsplatz können Kaffee-Küche, Besprechungsraum, Terrasse benutzt werden. Konkrete Gewerke für Coworking-Spaces sind oft: Grafiker und Designer, Bauzeichner und Architekten, Start-ups, Studienrückkehrer, ...

→ www.coworking.eisenstrasse.info

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