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Lifestyle | 03.02.2017

In die Start-up-Szene eingetaucht

Gute Nachrichten für 2017: Die LIMAK Austrian Business School und die NIEDERÖSTERREICHERIN vergeben vier Teilstipendien für den MBA Quality, Project und Process Management und ausgewählte Universitätslehrgänge. Wie sie von ihrer Weiterbildung tagtäglich profitiert, schildert die taffe Tullnerin Katharina Jahn.

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WERTVOLLE EINBLICKE. Die Zusammenarbeit mit Lektoren aus der Privatwirtschaft ist einer der vielen Vorteile, die für Katharina Jahn ihr LIMAK- Lehrgang einbrachte. (© Franz Jahn)

Ihr Ziel war mit der Studienwahl klar und ehrgeizig definiert: Nach der Matura absolvierte Katharina Jahn den Magisterstudiengang für „Unternehmensführung“ an der FH Wien, ein Semester davon in Oslo. Das im besten Wortsinn gemeinte Tüpfchen auf das „i“ setzte sie mit dem
LIMAK-Lehrgang MBA Controlling und Performance Management. Die 28-Jährige lebt in Tulln und zieht mit dem Projekt „go-international“ – dabei kooperieren das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und die Wirtschaftskammer Österreich – wichtige Fäden für heimische Unternehmen, die ihre Fühler ins Ausland strecken ...

NIEDERÖSTERREICHERIN: Wie sieht Ihr Aufgabengebiet in der Abteilung Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer aus?
Katharina Jahn: Ich bin seit sechs Jahren Projektmanagerin für die Internationalisierungsoffensive „go-inter­na­tional“. Wir unterstützen Unternehmen rund um das Thema Export und vergeben auch Förderungen. Ich bin im Kernteam, das die Steuerung und inhaltliche Verantwortung innehat und das Projekt österreichweit koordiniert. Neben dem klassischen Projekt- und Prozessmanagement gehören Beratung und Abwicklung von Förderungen zu meinen Tätigkeiten.


Warum haben Sie sich für die Weiterbildung an der LIMAK entschieden?
Seit Ende meines Studiums habe ich regelmäßig Schulungen in verschiedenen Bereichen besucht. Nun wollte ich meine Kenntnisse wieder auffrischen und mir neues Know-how aneignen. Der postgraduale MBA-Lehrgang Controlling und Performance Management an der LIMAK passte genau zu mir und zu meinem Job.


Worum ging es dabei?
Es wurden Methoden und Ins­trumente für effizientes Controlling vermittelt. Neben Budgetierung und Kostenmanagement haben wir auch Spezialgebiete wie IFRS (internationale Rechnungslegungsvorschriften, Anm.) und Unternehmenssanierung behandelt. Interessant waren die Lektoren aus der Privatwirtschaft, die viele reale Beispiele gebracht haben.

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(© Shutterstock)

Wie haben Sie vom Lehrgang profitiert?
Ich habe mein Netzwerk erweitert und interessante Gespräche geführt. Das Leadership-Semester brachte mir tolle Erlebnisse und Erkenntnisse. So tiefe Einblicke in das Arbeitsumfeld von anderen erhält man nirgendwo sonst. Ich profitierte von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer und konnte meine Stärken und Schwächen bei Outdoor-Übungen analysieren. Gemeinsam eine Brücke über einen Fluss zu bauen, bietet eine einzigartige Gesprächsbasis – eine seltene Chance!


Ihr persönliches Highlight?
Meine Master Thesis. Ich bin in die Start-up-Welt eingetaucht und habe 19 interessante Experteninterviews geführt. Ich habe die Wirkung von Venture Capital (Risikokapital, Anm.) in Form von Fonds und Business Angels auf die Internationalisierung österreichischer Start-up-Unternehmen untersucht. Davon profitiere ich täglich.


Wie können Sie Ihr neues Wissen in Ihrer Position einsetzen?
Für mich war das Modul Projektmanagement sehr hilfreich. Unsere Strukturen sind aufgrund der Projektgröße relativ komplex. Daher besteht immer Handlungsbedarf, um noch effizienter und besser zu werden. Einige Tools setze ich bereits erfolgreich ein. Außerdem habe ich mir viele Tipps zu Kommunikation und Rhetorik zu Herzen genommen.  


Zukunftsziele?
Mich weiterhin regelmäßig weiterbilden und mich dadurch stetig weiterentwickeln. Mir ist ein spannender Job wichtig, der mich fordert und mit dem ich mich identifizieren kann. Österreichische Unternehmen zu unterstützen ist ein gutes Gefühl!

Die LIMAK und die NIEDERÖSTERREICHERIN
vergeben im Jahr 2017 vier Teilstipendien

Gefördert werden zum einen drei Universitätslehrgänge, das sind neun bis 15 Tage dauernde Kurzformate, die in einem Zeitraum von vier bis sechs Monaten absolviert werden sollen und die bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen auf den LIMAK Management-MBA angerechnet werden können. Weiters wird ein MBA Quality, Project and Process Management gefördert.

1 x MBA Quality, Project and Process Management
(Start: 29. März 2017)

3 x Universitätslehrgänge: Folgende Lehrgänge stehen
zur Wahl:

  • Universitätslehrgang Business Law (Start: 16. März 2017)
  • Universitätslehrgang Controlling and Performance Management (Start: 2. März 2017)
  • Universitätslehrgang Innovation and Product Management (Start: 22. März 2017)
  • Universitätslehrgang Sales Management Excellence (Start: 2. März 2017)

Das sind neun bis 15 Tage dauernde Kurzformate (in einem Zeitraum von 4 bis 6 Monaten absolvierbar), die bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen auf den LIMAK Management-MBA angerechnet werden können.

Form der Förderung:
Die Frauen erhalten für die ausgewählte Weiterbildung ein Teilstipendium im Ausmaß von je 50 Prozent der Programmgebühr gefördert. Das bedeutet für den MBA Quality, Project and Process Management einen Förderbetrag in der Höhe von 10.450 Euro. Für die Universitätslehrgänge bedeutet es einen Förderbetrag pro Teilstipendium in der Höhe von 3.450 Euro.

Zulassungsvoraussetzung:
Die Bewerberinnen sollten entweder ein abgeschlossenes Studium und mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufs- und Praxiserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist, vorweisen können.

Infos und Bewerbung unter:
www.limak.at/frauen-stipendium
(Bewerbungsschluss: 8. Februar 2017, Hearing: 15. Februar 2017)

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