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Lifestyle | 17.07.2017

Auf den Hund gekommen – Tipps und Tricks für den ersten Hund

Ein kleiner Begleiter auf vier Pfoten ist schon eine tolle Sache. Aber oft sieht man als Interessentin den Wald vor lauter Bäumen gar nicht. Denn vor lauter Hunderassen, Ausrüstung, die man dazu kaufen kann, Pflegebestimmungen und Co verliert man vielleicht schon wieder die Lust. Damit das nicht passiert, gibt es hier Tipps und Tricks für den Hundekauf, damit Frau garantiert den richtigen Hund aussucht.

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fotolia.de © manushot #116554364

Bin ich die Richtige für einen Hund?

Es gibt Fragen vor dem Hundekauf, die Frau sich ganz ehrlich beantworten muss – also keine Scheu vor harten Antworten. Denn intensive Berufstätigkeit und wenig Zeit, die frei bleibt, sind keine guten Voraussetzungen für das Anschaffen eines Hundes. In einer Stadtwohnung muss es zudem vielleicht nicht unbedingt ein großer Hund sein. Kurz vor dem Umzug an einen anderen Ort oder auch nur in eine andere Wohnung sollte man keinen Hund kaufen – man würde ihm schon früh eine Umgewöhnung zumuten, das muss auf keinen Fall sein.

Ohne viel Platz kein großer Hund, zumindest nicht, wenn man verantwortungsvoll mit dem Geschöpf umgehen möchte. Muss der Hund zum Beispiel mit zur Arbeit? Falls ja, lassen das die Arbeitgeber überhaupt zu? Nicht alle wollen einen Hund im Büro akzeptieren.

Außerdem spielen auch finanzielle Dinge eine Rolle, denn schließlich möchten Frauchen ihrem Hund ja auch etwas bieten!

Welpe oder erwachsener Hund?


Eine wichtige Frage für zukünftige Halterinnen ist, ob sie einen Welpen oder einen erwachsenen Hund wollen. Beides kann große Vor- und Nachteile haben. Denn kauft man einen Welpen, ist er von Anfang an erziehbar und wird eher Teil des eigenen Lebens als ein erwachsener Hund. Schließlich ist dessen Ausprägung schon vorher fest, während man Welpen nach den eigenen Wünschen formen kann. Außerdem haben erwachsene Hunde, die man aus dem Tierheim herausholt, womöglich schon traumatische Erfahrungen gemacht und haben demnach ihre unerwünschten Eigenheiten. Aber natürlich kann man prinzipiell auch älteren Hunden Fehlverhalten abtrainieren. So oder so ist es möglich, mit gut erzogenen Hunden trotzdem einfach shoppen zu gehen, mal zum Essen oder ins Café – bei guter Haltung und entsprechend gutem, geduldigen früheren Umgang mit dem Hund ist dies auch möglich.

Aber auch Welpen bringen so ihre Eigenarten mit. Schließlich muss ihnen zum Beispiel noch Stubenreinheit beigebracht werden und die hierarchische Rangordnung zwischen Frauchen und Hund. Aber Hunde-Erziehung sollte auch gelernt sein, sodass manche Halterinnen sich sogar für einen regelmäßigen Ausflug in die Hundeschule entscheiden. Wirklich gut und mit Liebe aufgepäppelt gibt es Welpen bei guten Züchtern – am besten orientiert man sich bei einem richtigen Verband, bei dem die Welpen aus kontrollierter Zucht stammen.

Falls sich das eigene Leben aber noch einmal radikal in eine andere Richtung entwickeln könnte, wäre es vermutlich besser, auf einen Welpen zu verzichten. Schließlich wollen gestandene Frauen auch Verantwortung für das treue Tier übernehmen!

Die eigene Gesundheit spielt beispielsweise auch noch eine Rolle. Es gibt zum Beispiel Hunderassen, die weniger haaren als andere und daher für Allergiker erheblich besser geeignet sind. Schließlich hat niemand Freude mit dem Hund, wenn er für dauerhafte gesundheitliche Probleme sorgt!

Die richtige Hunderasse

Die Hunderasse auszusuchen, die wirklich zum Menschen passt, ist oft gar nicht so leicht. Schließlich ist das Angebot völlig unübersichtlich geworden, die Zahl der Rassen und Mischlinge Legion - und süß sind viele. Experten unterteilen Hunderassen in zehn verschiedene Hauptgruppen – eine dieser Gruppen, die für Anfänger eher ungeeignet sind und ein paar Rassen, mit denen man gut anfangen kann, stellen wir nun vor.

Der Hütehund

Wohnt man zum Beispiel in einer unsicheren Gegend, ist der Hütehund eine gute Wahl. Schließlich verdienen sie ihren Namen auch: Ihre Wachsamkeit ist legendär und ihre Intelligenz sorgt dafür, dass sie besser sind als jedes Sicherheitssystem. Sind sie aber gerade nicht auf Wache, bellen sie eher selten. Das kann je nachdem nützlich sein. Problematisch: Logischerweise wissen Hunde oft nicht, ob die Nachbarn, die an der Wohnungstür entlang laufen, Eindringlinge sein könnten. Für das Halten in einer Stadtwohnung sind sie also eher ungeeignet. Auf dem Land hingegen sind sie super! Problem: Für Hundebesitzerinnen, die noch nie einen Hund hatten, sind sie vielleicht schwierig. Denn das Bewachen ist ein starker Instinkt bei diesen Tieren!

Finger weg also zum Beispiel von Rottweilern, Dobermämnnern, Sennenhunden, Border Collies und solchen Rassen, sollte man unsicher sein oder erst mal einen einfachen Hund für den Start wollen. Weiterführende Infos zum Hütehund sind vorm Kauf auf jeden Fall einzuholen!

Golden Retriever

Der Golden Retriever ist ein Jagdhund und eignet sich definitiv nicht, um Einbrecher zu melden – die würde er fröhlich begrüßen. Trotzdem ist es ein toller Hund für Anfänger, weil er freundlich ist und gerade faule Besitzerinnen mit seinem Bewegungsdrang zum Sport animiert! Auslauf und Beschäftigung sind für Goldies alles, dass sie dabei bissig werden, ist sehr unwahrscheinlich. Wer sie gut pflegt, darf sich außerdem über ihre wunderschöne Optik freuen. In Sachen Anschaffungskosten sind Golden Retriever nicht unbedingt billig. Bei seriösen Züchtern schlagen sie mit niedrigen vierstelligen Beträgen zu Buche!

Der Mops – kleiner Kulthund

Mit seinen Glubschaugen, der geringen Körpergröße und seiner Umgänglichkeit hat sich der Mops zum absoluten Kulthund entwickelt. Der eignet sich auch ganz gut für die Stadt, denn wirklich sportlich ist er nicht. Beim Kauf am besten auf den Gesundheitszustand achten, denn durch die Züchtung haben die Tiere nicht selten recht große Atemprobleme! Daher sind ganz normale Spaziergänge durch den Park kein Problem. Durch die kurzen Beine ist es umso wichtiger, Übergewicht beim Hund zu vermeiden. Denn er muss schon so viel Gewicht tragen! Der kleine Mops hat übrigens eine ziemlich große Geschichte, die in China ihren Anfang nahm.

 

Der Goldendoodle – ein Designerhund

Der Goldendoodle ist ein sogenannter Designerhund. Das heißt, dass bestimmte Eigenschaften verschiedener Rassen bei der Züchtung zusammengeführt werden sollten. Da dies aber bei der Züchtung verschiedenster Hunderassen galt, ist dies ja sehr oft zutreffend. So oder so vereint der Goldendoodle die Eigenschaften von Pudeln und Retrievern, weil er einerseits sehr intelligent und wissbegierig ist, andererseits aber auch die anderen Eigenschaften eines Jagdhundes in sich aufnimmt. Ein Grund für die Züchtung war für den Urheber, dass diese Tiere anders als viele andere Hunderassen nicht haaren – und insofern ganz besonders für Anfänger geeignet sind, die allergisch auf Hundehaare reagieren.

 

Keine Ahnung?

Trotz dieser Tipps immer noch keine Ahnung, welche Hunderasse am besten passen könnte? Im Internet gibt es dankenswerterweise mittlerweile genügend Tests, die helfen, diese Frage zu beantworten.

 

Fazit

Die richtige Auswahl der Hunderasse und die Antwort auf die Frage, ob Frau überhaupt die richtige Persönlichkeit und den richtigen Status im Leben für einen Hund hat, helfen schon enorm weiter. Am Ende gilt aber natürlich wie immer: Wer unbedingt einen Hund haben will, muss es ausprobieren!

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