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Lifestyle | 27.07.2016

Neue Shop-Ära: Mooswand trifft Hightech-Roboter

Fallen Dir schon nach dem Abendessen die Augen zu? Das kann an Eisenmangel liegen. Exakt dort, wo dem Körper etwas fehlt, will Biogena Abhilfe schaffen. Präventiv und nach dem Reinsubstanzenprinzip. In einem ungewöhnlichen Store.

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(© Philipp Horak/Biogena)

Das Grundprinzip klingt so einfach wie logisch: gar nicht erst krank werden. Die Strategie, die Biogena dabei verfolgt, ist da schon etwas komplexer, aber nicht kompliziert zu erklären. Mit sogenannten Mikronährstoffen soll dem Körper exakt das verabreicht werden, was er braucht. Eines der großen Frauenthemen, nicht zuletzt bedingt durch die monatliche Blutung: der Eisenmangel, „der Frauen auf der ganzen Welt abends müde macht“, weiß Biogena-Eigentümer Albert Schmidbauer. „Herkömmliche Eisenpräparate verursachen aber oft Übelkeit oder Magenverstimmungen“, führt Georg Hofstätter vom wissenschaftlichen Biogena-Team aus. Das Ergebnis „hauseigener“ Forschungsarbeiten seien gut verträgliche, möglichst niedrige dosierte Eisenkapseln, die aus dem Curryblatt hergestellt werden.

Wo ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung nicht ausreichen, will Biogena im Idealfall präventiv Abhilfe schaffen. Das österreichische Familienunternehmen mit Sitz in Salzburg entwickelt mit einem rund 15-köpfigen wissenschaftlichen Team aus den Bereichen Biologie, Genetik, Anthropologie und Ernährungswissenschaft Präparate nach dem Reinsubstanzenprinzip. Produziert werden die Produkte in Oberösterreich – ohne Farb- und Konservierungsstoffe. In der Wiener Innenstadt wurde kürzlich der erste Flagship-Store eröffnet – mit einem Baum mitten im Geschäft, lebenden Mooswänden und einem „Lagerfeuer“, um das herum Beratungsgespräche in gemütlicher Atmosphäre stattfinden sollen. Im Kontrast dazu: Store-Roboter, die die Wünsche der KundInnen von ihren Order-Screens ablesen und erfüllen.

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(© Philipp Horak/Biogena)

Emotionale Ausgeglichenheit.

Dass uns bestimmte Mikronährstoffe – etwa Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – fehlen, hat ganz unterschiedliche Gründe. So funktioniert unser Körper im Prinzip wie vor Tausenden vor Jahren, „aber damals hatte der Mensch vielleicht einmal pro Woche echten Stress, als er auf der Jagd war oder sich von einem Tier bedroht fühlte“, sagt Geschäftsführer Schmidbauer. Auch die regelmäßige Einnahme von unterschiedlichen Tabletten bringt den Menschen aus dem Gleichgewicht. Ein Beispiel: „Die Pille beeinflusst stark den Vitamin B6-Haushalt und damit den Serotoninstoffwechsel. Mit entsprechenden Mikronährstoffen kann die emotionale Ausgeglichenheit wieder hergestellt werden“, erklärt Georg Hofstätter.

Ebenso können Antibiotika, Stress­faktoren oder Unverträglichkeiten zu Mangelerscheinungen führen. Angesetzt würde schon bei Kindern. „Denn einer quantitativen Überernährung steht oft eine Unterernährung in puncto Mikronährstoffe gegenüber“, bedauert Schmidbauer. Große Zuckermengen in industrieller Nahrung würden dazu negativ beitragen. „Selbst eine Banane liefert heute nicht mehr die Mineralstoffe wie vielleicht noch vor 20 Jahren“, ergänzt Hofstätter.

Was dem Körper nun jeweils fehlt, wird mittels exakter medizinischer Tests ermittelt. Danach richten sich die Empfehlungen für Biogena-Präparate. Im Store selbst werden KundInnen individuell beraten.

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FÜR BIOGENA. Eigentümer Albert Schmidbauer, Stores-Chefin Ulrike Göllner-Gradwohl und Georg Hofstätter (v. l.) (© Viktória Kery-Erdélyi)
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