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People | 11.07.2016

Dorn-Schwestern auf der Siegerstraße

Lisi Dorn präsentiert neue Scheibe mit Ganslhautgarantie, Maria Dorn hat fixes Paralympics-Ticket!

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Sängerin Lisi Dorn (li.) und Ruderin Maria Dorn (Montage. Fotos: (c) Iris Camaa, Privat)

Erfolg im Doppelpack

Viele Theorien wurden schon über Kids aus Großfamilien aufgestellt. Eine große Portion Kampfgeist und kreatives Durchsetzungsvermögen wird Sprösslingen im Megapack oft nachgesagt; bei Lisi und Maria Dorn, aufgewachsen mit fünf weiteren Geschwistern in Krummnußbaum, stimmt das auf alle Fälle. Die beiden Mostviertlerinnen befinden sich gerade verdientermaßen auf der Siegerstraße: Die Dialektpop-Sängerin Lisi Dorn releaste kürzlich ihre Single "Waun du bei mir bist", Maria Dorn sicherte sich als Ruderin das Ticket für die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Ganz schön steinig

Ein Spaziergang war es aber nicht gerade, der die sympathischen Schwestern bis zu ihren heutigen Erfolgen führte. So erlitt die immer schon sportliche Vollblut-Musikerin und Musiklehrerin Maria Dorn 2012 einen folgenschweren Kletterunfall. Auf zwölf OPs und viele heftige seelische Tiefs blickt sie heute zurück. Auf dem Wasser und mit der Musik – sie spielt Quer- und Blockflöte – kämpfte sie sich ins Leben zurück. Und zwar mit solchem Elan, dass sie mit ihren KollegInnen Thomas Ebner, Gerheid Pahl, Benjamin Strasser und Erika Buchinger im kommenden September bei den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen wird. "Es ist für mich eine große Ehre, dass so großes Vertrauen in mich gesetzt wird", zeigt sich die quirlige Sportlerin stolz. Wer ihre musikalische Seite kennenlernen will, hat dazu am 20. Juli 2016 um 20 Uhr in der Klangmühle (Purgstall an der Erlauf) mit der Formation "Divine Musical Bureau" Gelegenheit. In einer ungewöhnlichen Improvisation treffen dort einander Musik, Literatur und Bildhauerei.

Ihre Schwester Elisabeth Dorn erobert indes die Radiostationen mit ihrer neuen Scheibe. Mit dem "fetzigen Gute-Laune-Song", wie sie den Titel "Waun du bei mir bist" selbst beschreibt, verwirklichte sich die heute in Melk lebende Künstlerin einen großen Traum. Dass sie sich trotz des relativ kleinen Musikmarktes im Dialektpop zuhause fühlt, weiß die heute 30-Jährige ganz genau. Englisch mag sie ihre Herzensmusik nämlich nicht singen. "Was würde das für einen Sinn machen, wenn ich dann nicht ich sein könnte?", lacht sie. "Und außerdem: Hubert von Goisern kennt man auch überall." 

Infos:

http://www.lisidorn.at

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