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Events | 03.05.2017

DIE WerkSTADT

Zur Wiederbelebung der Eggenburger Innenstadt setzt man auf Handwerker, Künstler und Designer. Eine Vision im Trend unserer Zeit.

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Gewalkt Stoffe für allerlei Schönes (© Magarete Jarmer)

Das Ziel war, die Kleinstadt Eggenburg neu zu definieren und positionieren, ihr eine neue Copyright-Identität zu geben und damit frischen Wind in die Wirtschaft des historischen Kleinods zu bringen. Zugute kommt diesem Konzept der generelle Trend: weg von Massenproduktionen, zurück zur individuellen Fertigung und Maßarbeit. Für die nun entstehenden Werkstätten und Schauräume eignen sich die kleinen bestehenden Geschäftslokale perfekt, zumal die öffentliche Anbindung von Eggenburg zu Großraumzentren wie Wien, St. Pölten oder Znaim diesen Produktionsstätten das sichere Überleben und eine potentiell gute Käuferschicht sichern können.

WALZGESPRÄCHE. Um die Bevölkerung für diese Thematik und Positionierung von Eggenburg als „Die Stadt des Handwerks“ zu sensibilisieren, werden Interessensgruppierungen, interessierte Handwerker oder Absolventen von Fachschulen zu halbjährlichen Veranstaltungsreihen – jeweils zu einem bestimmten branchenspezifischen Thema – geladen.  So wird im Mai 2017 der Schwerpunkt auf Textil liegen, im Oktober auf Metall, wo sich einzelne Handwerksbetriebe der Region in Betriebsführungen, Vorträgen oder Workshops präsentieren können und man in die Geschichte und Entwicklung des jeweiligen Handwerks eintauchen kann. Künstler und Designer bekommen die Möglichkeit, ihre Werke in Rahmen einer Come together-Vernissage zu präsentieren; Meisterklassen, Universitäten, Fachhochschulen sowie fachspezifische Ins­titute sind eingeladen, mitzumachen. Um auf die jeweiligen Handwerkskünste und ihren Veranstaltungsreigen einzustimmen, werden leerstehende Auslagen thematisch dekoriert. Zum Thema „Textil“ im Mai wird am Hauptplatz der Stadt ein überdimensionaler Webrahmen künstlerisch installiert.

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Knallig. Spinnwolle in allen Farben (© Magarete Jarmer)
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Wachauer Goldhaube (© Magarete Jarmer)
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Webstuhl für Kleinfertigungen wie Strümpfe (© Magarete Jarmer)

WALZTOUREN. Diese Kulturschiene verbindet Manufakturen und Tourismus, indem mehrere Handwerksbetriebe ihre Werkstätten im Zuge einer organisierten Reiseveranstaltung präsentieren. Dabei haben die Gäste die Möglichkeit, den Handwerkern in sonst nicht öffentlich zugänglichen Werkstätten über die Schulter zu blicken und fachspezifische Handgriffe erklärt zu bekommen. Diese Besuche, etwa in der Öl-Mühle, der Biobaumschule oder bei der Wollschmiedin, finden dann einen gemütlichen Ausklang bei den vielen guten Heurigen oder Gasthäusern der Region. Die „Manufactura Eggenburg“ ist jedenfalls eine Reise wert!

WalzGespräche

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr, in der Gilli Mühle, Eröffnung der Ausstellung: „machArt“
Textilkunst und Jeansprojekt, Verkostungen von Bio-Ölen, Wein- und Edelbränden, Bier und Brot
Samstag, 6. Mai, 09:30 Uhr, am Hauptplatz, Korabbrunnen (bei Schlechtwetter im Landgasthaus „Zum Seher“)
Feierliche Eröffnung durch Bürgermeister Georg Gilli