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Events | 08.04.2021

Von Stillstand keine Spur

Selbst im Lockdown gibt es in Niederösterreich Kulturgenuss. Ein paar Zuckerl aus dem großen Reigen.

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(© ORF/Produktion West/Gerhard Mader)

Ein wilder Sommer

Film. Ein Ort in der Wachau, es sind die 1980er, das freie Lebensgefühl ergreift allmählich auch die Jugend am Land, bis plötzlich die ortsansässige Fabrik die Schließung verkündet. Die Menschen sind erschüttert, fix geglaubte Lebenspläne brechen zusammen … Anita Lackenbergers mitreißender Film „Ein Wilder Sommer. Die Wachausaga“ läuft am 10. April auf ORF 2 um 22 Uhr in voller Kinolänge; mit Alexandra Kronberger, Dagmar Bernhard (v. l.), Gerti Drassl u. a.  www.einwildersommer.at

 

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(© museumkrems)

Vor den Vorhang!

Ausstellung. Bis ins hohe Alter war Mitzi Nahmer, Kremser Geschäftsfrau und Motorsportpionierin, auf ihrem Motorrad unterwegs. Den Bau des ehemaligen Redemptoristinnen-Klosters leitete Äbtissin Maria Benedicta Rizzi und während der NS-Zeit waren viele Kremser Frauen im Widerstand aktiv. Das Wirken von Frauen hat deutliche Spuren in Krems hinterlassen, vieles davon ist wenig bekannt. Das „museumkrems“ holt mit einer Ausstellung historische Frauenpersönlichkeiten vor den Vorhang. Eine Rätselfrage gibt‘s außerdem: Kennen Sie die Frauen auf dem Foto? Das Ausstellungsteam sucht nach Hinweisen.  

Öffnungszeiten je nach aktuellen Corona-Maßnahmen, bis 1. November, www.museumkrems.at

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(© Sabine Maier)

Seelennahrung

Zeitgenössische Kunst. Bewegende und aufregende Arbeiten von zeitgenössischen Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland (Foto: Sabine Maier) zeigen engagierte Galeristinnen und Galeristen an 14 Ausstellungsorten; die Kulturvernetzung NÖ veröffentlichte kürzlich die 21. Ausgabe des Galerieführers Wald- und Weinviertel inklusive einer Landkarte, auf der alle Standorte zu finden sind. Erhältlich als Download unter www.kulturvernetzung.at bzw. als Heft gratis bestellbar.

 

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(© A. Alexandrova)

Musical & Oper @home

Konzerte. Kein Zittern, kein Bangen, die beiden Konzerte des digitalen Frühlings der Bühne Baden sind glücklicherweise bereits aufgezeichnet, geschnitten und liegen zur Ausstrahlung bereit: Für eine Woche geht der Musicalabend „Dolly & Co. in Concert“ – unter anderem mit Patricia Nessy (Bild) – ab 10. April, 19:30 Uhr online; das Opernkonzert „Traviata & Co. in Concert“ startet am 17. April, 19:30 Uhr. Die beiden digitalen Vorstellungen werden über die Kanäle via www.buehnebaden.at und www.youtube.com/buehnebaden übertragen.

 

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(© Josef Vorlaufer)

Hummel sei Dank

Kinderbuch. Die Idee zu der zauberhaften Geschichte kam Petra Wurstbauer, PR-Fachfrau aus St. Pölten, als sie im Garten Rosen zurückschnitt und in einer Blüte eine Hummel entdeckte, die feststeckte. Sie griff zur Feder bzw. in die Tasten und schrieb das Kinderbuch „Leopold und der magische Feenstaub“, in dem ein Achtjähriger den Wald vor der bevorstehenden Rodung retten will. „Es geht um Selbstvertrauen, Mut, Magie und Umweltschutz“, sagt die Autorin. Als Draufgabe gibt es ein Rätsel, Ausmalbilder und Rezepte; die Illustrationen stammen von Marie Cameron Leimer. 

Nähere Infos: www.petra-wurstbauer.art

Bild Die Wunderland-Affäre 01 - Nikolaus Stich (Das weiße Kaninchen), Kerstin Zinober (Herzkönigin), Veronika Petrovic (Alice), Andreas Hajdusic (Der verrückte Hutmacher) - c Matthias Karasek.jpg
(© Matthias Karasek)

Die Wunderland-Affäre

Festival. Im Erlebniskeller Retz wird eine moderne Neuinterpretation von „Alice im Wunderland“ zur Aufführung gebracht. An zahlreichen Terminen im Frühsommer 2021 verwandelt sich das unterirdische Labyrinth von Österreichs größtem historischem Weinkeller mit der absurden Theaterkomödie „Die Wunderland-Affäre – Was Alice vertuschte ...“ in eine der außergewöhnlichsten Theaterlocations des Landes. Das Team rund um das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich konzipiert die Geschichte um die sagenumwobene „Alice“ exklusiv für den Retzer Spielort als abwechslungsreichen Stationenreigen. Um auch in Coronazeiten ein sicheres Theatererlebnis in zauberhafter Kulisse garantieren zu können, werden die Zuschauer jeweils auf fünf Gruppen zu zehn bis 15 Personen verteilt. Zu gestaffelten Beginnzeiten im 20-Minuten-Takt folgt das Publikum dem Kaninchen in das Erdloch und wird durch die bekannten Figuren aus „Alice im Wunderland“ verzaubert. Infos und Vorverkauf unter www.theater-retz.at oder 0681/208 842 66 sowie in der Raika Retz.