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Fashion | 03.11.2015

Feminine Power-Mode

Frauen in den oberen Führungsetagen werden noch immer nach den „3 S“-Eigenschaften beurteilt: schön, schlank und sexy. Martina Gleissenebner-Teskey aus Klosterneuburg befasst sich seit Jahren mit den Codes weiblicher Businessgarderobe – nun hat sie eine eigene Modelinie entworfen: Strictly Me.

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(©) Thomas J. Teskey

Martina Gleissenebner-Teskey studierte Ökologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaften, arbeitete als internationales Mannequin sowie als Model-Trainerin. Bereits 1996 entwickelte sie das „Charisma-Konzept“, auf dessen Basis sie seither als Trainerin und Coach tätig ist. Sie unterstützt Menschen darin, mit voller Kraft und authentisch wirksam zu werden. Kleidung ist dabei ein ganz wesentlicher Faktor, denn sie hilft uns, andere Menschen einzuschätzen und schafft damit die Grundlage für den weiteren Kontakt. Sie, die nie genäht hat, entwirft alle Designs und setzt die Prototypen auch selbst um. „Wenn Sie mich fragen, warum ich das tue, kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht. Es ist einfach über mich gekommen. Ich musste es tun“, sagt sie. „Als Trainerin und Coach für persönliche Wirksamkeit arbeite ich schon sehr lange mit Frauen daran, kraftvoll aufzutreten, Führungskompetenz zu transportieren und dabei auch ihren eigenen Stil zu finden. 

Für Frauen mit einem wohlgefüllten Modebudget ist das kein Problem, denn im Hochpreissegment gibt es immer wieder qualitativ hochwertige und auch individuelle Designs. Wenn das Budget nicht so hoch ist, ist die Auswahl schon viel kleiner, vor allem aber ist die Grenze zwischen Businesstauglichkeit und Sexiness oft sehr verwaschen und erschwert die Findung eines adäquaten Stils, der Frauen in der Karriere unterstützt. Im budgetären Mittelfeld gibt es kaum Angebote. Genau hier setzt „Strictly Me“ an. Das Ziel ist, feminine, leistbare Power-Mode zu kreieren, die Individualität und Kraft gleichzeitig ausstrahlt.“

 

Was sind nun die Codes, die „Macht“ und „Führung“ vermitteln?

Wir alle – Frauen wie Männer – leiten die Vorstellung von einer Führungskraft vom Bild des „Helden“ ab. Helden sind groß, haben einen breiten Oberkörper, nehmen Raum ein, treten klar in Erscheinung. Daraus haben sich die Codes der männlichen Businessmode entwickelt: betonte Schultern, klare, harmonische Linien – nichts gleicht Körperformen besser aus als ein gut geschnittener Anzug – und dazu völlige Körperbedeckung, denn Nacktheit macht optisch kleiner und vor allem verletzlicher. Weibliche Businessgarderobe muss diesen Codes entsprechen, darf und soll sie aber neu interpretieren. „Strictly Me“ ist der Versuch, eine bewusst konstruierte Modelinie zu schaffen, die die Körperformen harmonisiert, optisch vergrößert, attraktiv macht und gleichzeitig weiblich ist.

 

Businessanzug neu  

Die Grundform ist ein auf Figur geschnittener Anzug mit weitem Bein. Die Betonung der Schultern, d.h. des Oberkörpers, wird durch den Farbakzent an der Schulternaht einerseits und den asymmetrischen Kragen andererseits erreicht. Die feminine Komponente kommt durch den blütenförmigen Ausschnitt und das Plissé ins Spiel. Auch hier mache ich mir die bestehende Assoziation von „Blüten + Plissé = weiblich“ zunutze. Kein Mann würde Falten oder andere Ausschnittformen als strikt gerade tragen. Das asymmetrisch eingebrachte Plissé erfüllt allerdings noch einen weiteren Zweck: Es zieht die Trägerin optisch in die Länge, sodass sie schlanker und größer wirkt. Würde dieser Anzug in einer dunkleren Farbe geschneidert, würde die Machtbetonung noch stärker ausfallen. Durch die gedeckten Farben und die Leichtigkeit des vollkommen glatten Materials jedoch kann dieses Ensemble an jedem normalen Büro-tag getragen werden, um Kompetenz und Individualität gleichzeitig auszudrücken.

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(©) Thomas J. Teskey

Lässige Kompetenz

Marineblau wird weltweit als Kompetenzfarbe wahrgenommen, ganz egal, ob Sie es mit Arbeitern oder Managern zu tun haben. Gleichzeitig steht Jeans-Stoff für Lockerheit und Lässigkeit und führt daher zu einem klaren „Down-Dressing“ eines sonst recht formalen Looks. Die klare Form, das asymmetrische Plissé, die Weite des Beines, machen dieses Ensemble lässig mit einem Touch Weiblichkeit.Wenn Sie Teamarbeit anstreben, wenn Sie Kompetenz vermitteln, aber sich nicht in den Mittelpunkt stellen wollen, dann ist eine solche Kombination ideal für Sie.

 
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(©) Thomas J. Teskey

Statement in Pink

Ein sogenanntes „Statement Piece“ sollte jede Frau im Kasten haben: idealerweise ist es ein Mantel oder Gehrock, der ein einfaches, gerad-liniges Outfit sofort zum Hingucker macht. Dies kann, wie in diesem Fall, ein vollkommen geradlinig geschnittenes Teil sein, das einfach die Länge und Körpergröße betont und dadurch sehr essentiell-elegant wirkt, das aber durch die Farbkombination auch sehr viel Kraft vermittelt. Im Gegenteil dazu kann das auch ein überdimensioniertes Teil sein, das durch einen großen Kragen, weiten Schnitt oder üppigen Stoff zum echten Raum-Einnehmer und damit Blickfänger wird.

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(©) Thomas J. Teskey

Afterwork WOW-Effekt

Und was ist nun, wenn Sie direkt nach dem Büro zu einer festlichen Abendveranstaltung müssen und keine Zeit mehr haben, um sich in Ruhe zu Hause herzurichten? Dann bietet sich das sogenannte „Taschenkleid“ an: eine lange Abendrobe, die Sie in der Handtasche transportieren können. Es kommt aus dem kleinen Säckchen heraus, wie es hineingekommen ist: faltenfrei und elegant. Vorne vollkommen gerade, das Rückenteil mit WOW!-Garantie.

 

 

Gewinnspiel
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(©) Thomas J. Teskey
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(©) Thomas J. Teskey
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(©) Thomas J. Teskey
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(©) Thomas J. Teskey

Exklusiv für Leserinnen der NIEDERÖSTERREICHERIN:

Verlosung eines „Strictly Me“-Oberteils mit typischem asymmetrischen Stehkragen und seitlichem Zipp in Schwarz/Creme oder Creme/Blitzblau & 10 % Nachlass für die ersten 10 Bestellungen, die mit dem Betreff „Niederösterreicherin“ im Web-Shop eingehen (www.strictly-me.com/shop). Teilnahmeschluss ist der 25. November 2015.

Das Gewinnspiel finden Sie hier.