Loading…
Du befindest dich hier: Home | Fashion

Fashion | 14.05.2018

Der Traum vom weißen Glück

Keine Frage beschäftigt die Braut so sehr, wie die nach dem perfekten Brautkleid. Wir fragten unsere Modedesignerin Elisa Malec, worauf es bei der richtigen Wahl ankommt.

Bild 1805_N_Hochzeit_Expertin.jpg
Maßgefertigt von der Designerin Elisa Malec (© Jan Felix Killmeyer)

Hand aufs Herz der Bräute! Der Traum vom wichtigsten Kleid im Leben einer Frau beschäftigt Mädchen bereits schon lange bevor ihnen Mister Right begegnet. Ist dieser dann gefunden, naht der Tag der großen Entscheidung: Seide, Tüll und Reifrock,  pompös, romantisch oder pur? Eine aufregende Zeit schlafloser Nächte und prickelnder Anspannung, in der es hilfreich ist, eine Expertin zur Seite zu haben ...

1. Der Stil. Die Hochzeit sollte allgemein stimmig sein. Besonders schön ist es, wenn die Location, die Blumen, sowie das Brautkleid stilistisch aufeinander abgestimmt sind. Dabei ist es wichtig, sich für einen Stil sowie eine Hauptfarbe zu entscheiden und beides dann überall einfließen zu lassen.

2. Das Brautkleid. Ist der Stil der Feier dann festgelegt, sollte das Brautkleid den Gegebenheiten angepasst werden. Wird in einem Schloss geheiratet, kann das Kleid richtig pompös gestaltet werden – viel Tüll, Perlenstickereien und Reifröcke sind sehr passend dazu. Wird es eine romantische Gartenhochzeit, sollte das Kleid zarte Elemente, wie feine Stickereien und fließende Seide, beinhalten. Bei einer Trachtenhochzeit können Materialien, wie Wildseide oder Trachten­stickereien gewählt werden.

3. Die Passform. Das Brautkleid soll perfekt sitzen und die Figur der Braut unterstreichen. Dabei lohnt sich definitiv die Investition in ein maßgefertigtes Kleid, weil hierbei wirklich auf die Bedürfnisse der Braut eingegangen werden kann. Ratsam ist es auch, die letzte Anprobe kurz vor der Hochzeit zu vereinbaren. Falls nämlich durch den Hochzeitsstress noch ein paar Kilos schwanken, kann das Brautkleid somit für den Tag der Trauung perfekt angepasst werden.

4. Die Farbe. Brautkleider reichen in der Farbpalette von Reinweiß über Elfenbein, Creme und Champagner bis hin zu Rosé und Pfirsich-Nuancen. Wichtig bei der Farbe des Brautkleides ist, dass diese zum Hautton der Braut passt. Elfenbein zum Beispiel, passt fast zu jedem Hautton, ein gebräunter Teint wirkt dadurch sehr goldig, und ein blasser Teint strahlt in der Kombination mit Ivory. Reinweiße Brautkleider sollten bei zu blasser Haut vermieden werden.

5. Die Anprobe. Für die Brautkleid­anprobe ist es besonders wichtig, entspannt anzukommen und genügend Zeit für die Auswahl einzuplanen. Ratsam ist es dabei auch, eine Person des Vertrauens mitzunehmen, von der die Braut ein ehrliches Feedback erwarten kann. Die Anprobe sollte ohne Make-up stattfinden, damit keine Flecken am Kleid entstehen können. Außerdem sollte die Braut ihre Hochzeitsschuhe mitbringen, um die Kleidlänge exakt anpassen zu können. Nach der Anprobe am besten eine Nacht darüber schlafen – dann wird garantiert die richtige Entscheidung für das große Kleid zur Traumhochzeit getroffen.