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Fashion | 16.04.2019

Wie im Märchen

„miss lillys hats“-Designerin Niki Osl hat aus Vintage-Blüten und Glasperlen kunstvollen Kopfschmuck kreiert. Antonia Moretti zeigt die Prachtstücke der „Märchenhaft“-Kollektion.

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Produktion
Text: Silvia Meister, Vanessa Rakitnik, Angelica Pral-Haidbauer, Viktória Kery-Erdélyi
Fotos: miss lillys hats / Jenni Koller, Hilde van Mas
Konzept & Styling: miss lillys hats / Niki Osl
Location: Palais Schönborn
Hair & Make-up: Yasmin Pirouzi  supported by Schwarzkopf Pro
Outfits: über Jonak Wien –  Dolce & Gabbana, Versace,  Valerie Kattus

GEHEIMNISVOLL.
Es muss nicht immer opulent sein. Auch ein kleiner, feiner Samthaarreif kann Aufsehen erregen. Antonia Moretti zeigt vor, wie der schlichte Look funktioniert:
Ein Schleier verleiht subtile Erotik, das Blumenbouquet am Dekolleté ist ein edler Hingucker.

Zum Haarreif mit feinem Dekor und dem kleinen Schleier passt großes Ohrgehänge.
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PERFEKT AUFEINANDER ABGESTIMMT.
Schöne, aufwendige Headpieces von „miss lillys hats“ sind wir schon gewöhnt. Dieses Jahr umfasst die „Märchenhaft“-Kollektion auch auf den Kopfschmuck abgestimmtes Ohrgehänge. Hergestellt werden die prachtvollen Chandeliers (wie auch die Kreationen fürs Haar) aus Vintage-Materialien. Die handgefertigten Unikate geben Outfits, wie etwa diesem Blumenkleid von Valerie Kattus, den letzten Schliff.

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Ganz neu von "miss lillys hats": wunderschönes Chandelier­ Ohrgehänge aus Vintage­-Glasperlen. Die wollen wir unbedingt haben!

ANTONIA MORETTI

Schön & klug.
Die Tochter von Schauspieler Tobias Moretti und Oboistin Julia Moretti wollte eigentlich niemals vor der Kamera stehen. Durch Zufall kam sie dann doch zum Film. Jetzt absolviert die 20-jährige Tirolerin, die zwei jüngere Geschwister hat, eine Schauspielausbildung.  Auch der Musik – Antonia studierte Jazzgesang – will sie treu bleiben.

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Blütentraum. Prachtvoll und opulent ist diese Haarschmuck- Kreation von Austro- Designerin Niki Osl. Dabei setzt sie auf edle Materialien wie Samt, Seide – und auf Gold.

"Die Kreationen von Niki Osl sind einzigartig, unglaublich fein verarbeitet und einfach nur wunderschön."

- Antonia Moretti

"Die Kreationen von Niki Osl sind einzigartig, unglaublich fein verarbeitet und einfach nur wunderschön." - Antonia Moretti
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Lady in red. Schön wie ein Gemälde: Antonia Morettis Schneewittchen-Teint wird mit strahlendem Rot in Szene gesetzt. Der Kopfschmuck ist dabei perfekt auf die Farbe des Kleides abgestimmt. Die flammend roten Lippen ergänzen den Wow!-Look.

8 FRAGEN AN ANTONIA MORETTI

Warum haben Sie sich für Schauspiel entschieden?
Weil es in mir etwas auslöst, wofür ich keine Worte habe. Freiheit und Leichtigkeit.

Stehen Sie demnächst wieder vor der Kamera oder auf der Bühne?
Das kann ich noch nicht sagen, vielleicht kommt ja noch etwas dazwischen, wir werden sehen. Aber momentan tut es mir sehr gut, mich weiterzuentwickeln und noch viel mehr zu lernen.

Haben Sie Schauspiel-Vorbilder?
Im Moment faszinieren mich Sandra Hüller, Paula Beer und Frederick Lau.

Wie beschreiben Sie sich selbst?
Begeisterungsfähig, neugierig, lebensfroh.

Welches Buch lesen Sie derzeit?
„Walk Through Walls: A Memoir“,
die Biografie von Marina Abramovi´c.

Ihr Lieblingssong?
Schwierige Frage. Es gibt zu viele gute Lieder. Aber eines der vielen ist „Smoke“ von Luke Levenson und Abbey Smith.

Lieblingsort in Österreich?
Tirol natürlich.

Lieblingsort im Ausland?
Byron Bay in Australien.   

Schauspiel in der DNA
Sie sind jung und begabt – und treten in die großen Fußstapfen ihrer Väter Tobias Moretti und Gregor Bloéb. Wir baten die bezaubernden Cousinen Antonia & Josephine zum Wordrap ...

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FRÖHLICHKEIT IM GEN-POOL. Josephine (r.) und Antonia
8 FRAGEN AN JOSEPHINE BLOÉB
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(© Hilde van Mas)
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(© Hilde van Mas)
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(© Alexi Pelekanos / Landestheater Niederösterreich)
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(© Hilde van Mas)
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(© Alexi Pelekanos / Landestheater Niederösterreich)

Warum haben Sie sich für Schauspiel entschieden?
Weil ich mit 17 Jahren cool und originell sein wollte. Später ist mir bewusst geworden, dass mich das Studium des Menschseins interessiert. Wie spannend es sein kann, dass alle Leute, die mir begegnen und über die ich lese, im liebenswertesten Sinne einen Poscher haben. Als Schauspielerin darf dir nix peinlich sein, Eitelkeit ist fehl am Platz. Das ist schon eine sympathische  Herausforderung.

In welchen Produktionen stehen Sie aktuell auf der Bühne?
Ich spiele in der Uraufführung des jüngsten Romans von Paulus Hochgatterer „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“. Als für mich letzte Produktion am Landestheater Niederösterreich proben wir gerade „Frankenstein“ nach Mary Shelley von und mit Dominic Oley. Das wird die beste Boulevard-Tragödie des Jahres! Dann möchte ich mich mehr auf Film und Fernsehen konzentrieren.

Haben Sie Schauspiel-Vorbilder?
Viele! Romy Schneider, Marlon Brando, Michael Caine, Marion Cotillard, Juliette Binoche, Saoirse Ronan, Ralph Fiennes, Bruno Ganz, Erni Mangold, Sophie Rois. Und meine Kollegen am Theater. Alle sind Vorbilder, von denen ich lernen kann.

Wie beschreiben Sie sich selbst?
Jugendlich-frisch, hochwertig-hintergründig, edelsüß-lieblich, herb-bitter, schlau im Abgang.

Welches Buch lesen Sie derzeit?
„Truth“ von Susan Batson, „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells.

Ihr Lieblingssong?
„Always Fly Higher“ von Krayne

Ihr Lieblingsort in Österreich?
Haslach in Tirol

Ihr Lieblingsort im Ausland?
Pitigliano in der Toscana und Veli Lošinj in Kroatien.