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Fashion | 04.12.2019

Die gefragtesten Winter-Trends

Schon vor Weihnachten steht der alljährliche Wintereinbruch vor der Tür. Mit ihm ziehen neue Muster, Farbtöne und Schnitte in die Kleiderschränke ein. Wir haben uns umgehört und umgesehen und verraten, welche Trends in diesem Winter ganz oben auf der Must-have-Liste stehen.

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Erdige Farben wirken bodenständig und lassen sich sowohl zu dunklen, als auch hellen Outfits tragen. © pixabay.com/stocksnap (CC0 Creative Commons)

Trendfarben: Beige, Off-White, Pink und Edelsteine

Wer behauptet, dass frostige Temperaturen automatisch mit Schwarz oder Grau einhergehen? Der nachfolgende Farbtrend beweist eher das Gegenteil. In diesem Jahr begrüßen wir Kleidungsstücke in Beige. Als erdige Naturfarben lassen sie sich prima an nahezu jeden Stil anpassen. Abhängig vom Geschmack reichen die Variationen von blassen über dunkle Nuancen bis hin zu Varianten mit Graustich.

Ebenfalls besonders gefragt ist in allen Schattierungen daherkommendes Weiß. Alle, die auch im Winter gern zu einer kombinationsstarken Farbe greifen, sei ein Kleidungsstück in Off-White ans Herz gelegt. Als vorteilhaft erweist sich der Farbton auch deshalb, da er weniger strahlend erscheint sowie dem Teint schmeichelt. Somit ist er wie geschaffen für verspielte oder romantische Winter-Looks in warmen Farben. Untereinander gestaltet sich die Kombination von Off-White-Farben hingegen nicht ganz so einfach. Hier sind Fantasie und ein geschultes Auge gefragt, damit das Outfit nicht langweilig erscheint. Auf Nummer sicher lässt sich hingegen gehen, indem Off-White zu zeitlosem Schwarz getragen wird.

Der perfekte Zeitpunkt, um Pink zu tragen, scheint im kühlen Winter gekommen zu sein. Entgegen der vorurteilsbehafteten Attitüde steht modernes Pink jedoch nicht unbedingt für eine niedlich-mädchenhafte Ausstrahlung. Sondern für weibliche Stärke und Emanzipation, die in der augenscheinlichen Farbe Ausdruck findet. Den Kombinationsmöglichkeiten der Signalfarbe sind scheinbar keine Grenzen gesetzt – elegantes Schwarz ist ebenso erlaubt wie knalliges Rot.

Wer sich eher in kühleren Farbnuancen sieht, wählt in diesem Winter eine der unzähligen Edelsteintöne. Türkisblau, Saphirblau oder Citringelb heißen die prominentesten Vertreter. Sie werden mit viel Selbstbewusstsein zu dezenten hellen oder dunklen Kleidungsstücken getragen.

Fuchsia, Gelb, Metallic: auffällige Winterjacken

In diesem Winter stehen auffällige Winterjacken absolut im Fashion-Fokus. Unter anderem sind gelbe Mäntel besonders gefragt. Sie verlängern das sommerliche Gefühl auf den Straßen, ohne allzu dick aufzutragen. Noch eine Spur extravaganter kehrt der Metallic-Trend auf Jacken auf das modische Parkett zurück. Insbesondere in gedeckten Farbtönen feiern die glänzenden Jacken ihren Einzug in den Alltag.

Zudem sei gesagt, dass die allwettertauglichen, schicken Damenjacken in der kalten Jahreszeit immer länger werden. Schicke Jacken und Mäntel reichen nicht selten mindestens über die Hüften, manchmal auch bis zu den Knöcheln. Im Winter kommen diese Aussichten gerade recht, schließlich erhöhen die langen Kleidungsstücke den Wärmegrad.

Außergewöhnliche Materialien – Leder und Tweed

Zwei Materialien finden sich in diesem Winter häufig auf fashion-Blogs, in Magazinen oder auf Social-Media-Kanälen wieder: Leder und Tweed! Für einen starken femininen Auftritt mit Wiedererkennungswert sorgen XXL-Ledermäntel im Trenchcoat-Stil. Sie verleihen nahezu jeder Frau eine energetische und extrovertierte Eleganz. Besonders toll sieht der Look im Stilbruch aus, wenn er gemeinsam mit Bundfaltenhosen oder zum gemusterten Kleid getragen wird. Auch das kälteaffine Tweed-Material fühlt sich in der winterlichen Garderobe pudelwohl. Das aus Woll- oder Kunstfasern bestehende rustikale Gewebe wertet in Form von Hosen oder dicken Röcken den Kleiderschrank auf.

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Gelb in allen Facetten ist wieder in – und kommt als Wollpulli oder Strickschal auf die Straße. © pixabay.com/mabelamber (CC0 Creative Commons)

Mustermix – wenn’s von allem etwas sein darf

Ob Schlangenleder, Leo oder Zebra: Der mutige Mustermix steht zur kalten Jahreszeit modisch erneut hoch im Kurs. Insbesondere in den Leoparden-Trend zeigen sich Fashionbegeisterte immer wieder aufs Neue verliebt. Am beliebten Tierprint führt auch in diesem Winter kein Weg vorbei. Er feiert gemeinsam mit Schlangenleder oder Zebra seinen großen Auftritt.

Gemütliche Hoodies kommen von der heimischen Couch auf die Straße

Kuschelige Kapuzenpullover versprechen nicht nur auf dem eigenen Schlafsofa wärmende Gemütlichkeit. Vielmehr avanciert der lässige Hoodie im Winter zum stetigen Begleiter auf allen Wegen. Ob helles Weiß oder dunkles Grau – Hauptsache, etwas Farbekommt lässig zum Vorschein. Ob der ultracoole Hoodie bis zur Taille oder über die Knie geht, bleibt Fashionistas selbst überlassen. Ein weiterer Pluspunkt des omnipräsenten Kleidungsstücks ergibt sich in dessen Kombinationsreichtum. Wie selbstverständlich passt der behagliche Pullover zum vorteilhaften Layering-Look. Draußen wärmt er unter einer ansehnlichen Jacke, während er im Innenraum zum entspannten Relaxen einlädt.

Subkulturelle Vielfalt – Grunge und Gothic

Zugegeben, nachfolgender Trend ist nicht jederfraus Sache: Grunge- und Gothic-Looks. Jedoch bieten sie erstaunliche viele ungeahnte ausdrucksstarke Möglichkeiten. Lässig-exzentrisch erhalten die eigentlich einer Subkultur vorbehaltenen Elemente in der Mode einen glamourösen Touch. Stilbrüche sind innerhalb dieser Outfits gern gesehene Gäste. Hingegen bereichert das in allen Schattierungen aufkommende Schwarz in Leder-, Spitze- oder Denim-Optik den Look. Auch im Make-up findet sich der geheimnisvolle Trend wieder. Nicht nur Fashionistas selbst fühlen sich vom unvergänglichen Farbton angesprochen -  die schwarze Versuchung finden selbst Männer unwiderstehlich.

Modische Zeitreise – „New Western“, 70er/80er Jahre oder Neo-Bourgeoisie

Zeitreisen können sich durchaus in der Mode widerspiegeln, wie nachfolgende Trends nahelegen. Denn mit der kalten Jahreszeit kehren die glamourösen IT-Pieces der 70er und 80er Jahre zurück. Alle nostalgisch daherkommenden Retro-Teile ergänzen dezente und zurückhaltende Outfits perfekt. Außerdem kommt neben dem schillernden 70er und 80er-Revival der coole Western-Style groß raus. Modenschauen renommierter Designer machen es vor: Wer im Winter mit der Zeit gehen möchte, trägt XXL-Gürtel, Fransen, Cowboystiefel und Wildlederjacken.

Als etwas andere Hommage an die 70er und 80er Jahre versteht sich die auf den modischen Laufstegen aufkommende Neo-Bourgeoisie. Im schicken wie praktischen Gewand lassen die präsentierten Outfits unweigerlich an das Pariser Ufer zurückdenken. Charakteristisch erscheint der Stil beispielsweise im karierten Hosenrock zur weißen Bluse, zum schwarzen Blazer sowie kniehohen Stutzen.

Gut geschnitten: starke Schultern und Puffärmel

Starke Schnitte mit WOW-Effekt kommen dank voluminös-verspielter Trends unmissverständlich zur Geltung. Die Rede ist von Schnitten, die bestimmte Körperpartien betonen und größeres Volumen zaubern. In figurbetont eleganter Linienführung kommen beispielsweise schulterbetonende Blazer und Kleider zum Vorschein. Sie entfachen ein herrliches Spiel zwischen maskuliner Silhouette und femininer Taille. Zeitgemäße Kollektionen setzen bei den selbstbewussten Powerschultern zunehmend auf Puffärmel an Blazern oder langärmligen Blusen.