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Lifestyle | 10.02.2016

Verliebt, verlobt, verheiratet...

Liebe LeserInnen, Sie können getrost die Taschentücher auspacken. Wir haben auf unsere Valentinstagsfragen die schönsten Antworten bekommen. Von lange und frisch Verheirateten, von Pärchen, die einander schon ein halbes Leben kennen, von Frauen wie Männern …

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ORF Niederösterreich-Moderatorin Ursula Wares und Marketingmanager Andreas Pucher heirateten im Sommer 2015 und leben in Krems.

Fotos: Philipp Hutter, Alfred Pany, Kurat&Wiatschka

 

ORF Niederösterreich-Moderatorin Ursula Wares und Marketingmanager Andreas Pucher heirateten im Sommer 2015 und leben in Krems.

So sind wir uns begegnet:

Wir haben beide Publizistik studiert; eine gemeinsame Freundin hat uns unabsichtlich verkuppelt. Andi hat jemanden gesucht, um gemeinsam Prüfungen zu schreiben – sie hat meine Nummer weitergegeben. Und das war‘s! (Schmunzelt) Wir sind seit 2005 ein Paar.

Wann und wie habt ihr geheiratet?

Standesamtlich im bunten Dirndl in Stein an der Donau, kirchlich in Traunkirchen am Traunsee, weil Andi aus der Gegend stammt. Die Hochzeit war entspannt, lustig, herzlich mit einem traumhaften Chor, gutem Essen und Trinken.

Was ist das Erfolgsgeheimnis eurer Beziehung?

Das verraten wir in unserem Bestseller-Buch 2017! Spaß beiseite. Doch genau das ist es: Humor – und sich selbst nicht immer zu ernst zu nehmen.

Das wünschen wir uns für die Zukunft … 

Dass es so bleibt, wie es ist.

Diesen Tag werden wir nie vergessen …

Eindeutig unsere Hochzeit. Der Tag war – dank unserer Familien und Freunde – fast schon kitschig perfekt!

 
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Schauspielerin Barbara Kaudelka und Musiker Peter Schönbauer feierten ihre Hochzeit 2014 in der Wachau.

Schauspielerin Barbara Kaudelka und Musiker Peter Schönbauer feierten ihre Hochzeit 2014 in der Wachau.

Ich liebe sie/ihn weil … (Darauf antworteten die beiden getrennt voneinander.)

Peter: Weil sie einfach der Mensch ist, der auf allen Ebenen zu mir passt. Ich werde nie aufhören, neugierig darauf zu sein, wie es in ihr aussieht. Sie wird für mich immer die schönste Frau mit der allerschönsten Seele sein. Es ist faszinierend, wie positiv die Welt durch ihre Augen ist. Wir lieben einander so, wie wir sind, pfeifen auf Perfektion und lassen einander auch mal in Ruhe, wenn einer von uns beiden Zeit alleine braucht.

Barbara: Peter ist der gütigste, selbstloseste und liebevollste Mann, dem ich je begegnet bin. Wir teilen denselben schrägen Humor und er begegnet mir stets auf Augenhöhe. Bei ihm kann ich locker lassen, ungeschminkt und echt sein. Ein seltener Segen heutzutage. Er ist aufrichtig, wir geben einander Freiraum und Unterstützung, können über alles reden und auch gemeinsam schweigen. Er ist mein bester Freund und die Liebe meines Lebens. Und Hand aufs Herz: Er sieht verdammt gut aus (schmunzelt).

Diesen Tag werden wir nie vergessen …

Peter: Den 1. April 2011. Wir waren gerade mal vier Tage „zusammen“, die Situation war noch nicht eindeutig. Ich ertaste mein Gegenüber gerne über Humor. Je mehr Schmäh jemand verträgt, desto besser komme ich mit ihm aus. Also beschloss ich kurzerhand, ihr als Aprilscherz einen Heiratsantrag zu machen. Eigentlich ein No-go, aber zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass Babs und ich uns ja schon viele Jahre kannten und ich wusste, dass sie einiges verträgt. Babs hat mir auf meinen Scherzantrag dann mit einem völlig unüberraschten „Ja“ dennoch die Schneid abgekauft. Damals war mir klar, sie muss die Richtige sein.

Barbara: (Lacht) Ja, da bist du ins Schwitzen gekommen, gell? Ich für meinen Teil werde nie den 22. Februar 2011 vergessen, als dieses schreckliche Erdbeben in Christchurch war. Peter, der damals als Musiker an Bord eines Kreuzfahrtschiffes unterwegs war, lag dort vor Anker. Ich habe in den Nachrichten von der unglaublichen Zerstörung erfahren, viele Stunden nichts von ihm gehört und war krank vor Sorge. Der Gedanke daran, ihn nie wieder zu sehen, hat mir das Herz zerrissen. Da wusste ich: Hoppla, das ist nicht nur Freundschaft …

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Tanzschulbesitzerin und „Dancer Against Cancer“-Organisatorin Yvonne Rueff und ihr Robert gaben einander im Sommer 2015 in Mayerling das Jawort – ein Jahr nach einem sehr überraschenden Antrag bei einer Wüstensafari in Dubai.

Tanzschulbesitzerin und „Dancer Against Cancer“-Organisatorin Yvonne Rueff und ihr Robert gaben einander im Sommer 2015 in Mayerling das Jawort – ein Jahr nach einem sehr überraschenden Antrag bei einer Wüstensafari in Dubai.

Wo und wie habt ihr geheiratet?

Die Hochzeit feierten wir bei Heinz Hanner in Mayerling. Mein Vater starb leider sehr früh; es war mir wichtig, unter freiem Himmel zu heiraten – auf diese Weise hatte ich das Gefühl, dass er dabei sein konnte. Dank unserer Familie und Freunde haben wir richtig traditionell geheiratet: Wir haben uns am Vortag das letzte Mal gesehen und dann erst wieder vor dem Altar. Meine beste Freundin Birgit verbrachte mit mir die „letzte“ Nacht. Es ist wie auf einem Jugendcamp: Man ist nervös und freut sich auf seinen Partner. Dann sieht man ihn und verliebt sich gleich neu. Dann weiß man, dass man „bis dass der Tod uns scheidet“ zusammen sein will und dies macht diesen Tag zum schönsten. Weil man einander noch einmal begegnet und zueinander Ja sagt.

Wie lautet das Erfolgsrezept eurer Beziehung?

Verständnis, Vertrauen, Freiheit und Respekt. Wir sind in einem Alter, in dem wir wissen, wie wir unser Leben gestalten wollen. Wir diskutieren nicht, wer wohin geht, wir informieren einander und wir erzählen uns danach, wie es war. Misstrauen gibt es nicht und wir sind auch nicht eifersüchtig.

Warum soll Heiraten nie aus der Mode kommen?

Heiraten ist ein Tag, den zwei Menschen miteinander verbringen, der ihnen jahrelang viele glückliche Erinnerungen und Stärkung geben soll, wenn es einmal nicht so rosig ist. Heiraten verbindet intensiver als ein einfaches „Zusammensein“. Durch eine Heirat hebt man die Beziehung auf eine andere Ebene für sich selbst und nimmt sowohl Freuden als auch Probleme in Kauf, ohne sich sofort trennen zu können. Eine Hochzeit ist eine Entscheidung, die beide nur aus einem einzigen Grund treffen sollten: aus Liebe.

 
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Joesi Prokopetz und seine Karin feierten ihre standesamtliche Trauung nach knapp 13-jähriger Beziehung im Oktober 2015 in Mödling.

Joesi Prokopetz und seine Karin feierten ihre standesamtliche Trauung nach knapp 13-jähriger Beziehung im Oktober 2015 in Mödling.

Wie war der Antrag?

Klassisch: „Willst du meine Frau werden?“

„Ja.“

Und dann hat Joesi – wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt in Waidring – offiziell bei Karins Mutter, vor Zeugen, um die Hand ihrer Tochter angehalten.

Warum war eure Hochzeit der schönste Tag eures Lebens?

Für uns ist jeder Tag, an dem wir zusammen sind, der schönste.

Wie lautet das Erfolgsrezept eurer Beziehung?

Wir müssen nicht, wir brauchen nicht, wir WOLLEN verheiratet sein.

Warum soll Heiraten nie aus der Mode kommen?

Ein Eheversprechen ist ein besonderes Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung. Die Exklusivität, die zwei Menschen miteinander haben, ist das Geheimnis der Liebe. Diese gibt Stabilität und Halt und erklärt das offizielle Zueinanderstehen.

Welche Rolle spielt die Romantik in eurem täglichen Leben?

Unsere romantischen Momente sind wirklich nur Momente, oft nur ein Blick, eine Umarmung, weil wir ja „antizyklisch“ leben, Lady Sunshine und Mister Moon. Karin arbeitet untertags, ich nachts. Darum genießen wir unsere gemeinsame Zeit umso mehr. Also Romantik nicht täglich und inflationär, sondern zu einer Zeit, die wir der Pflicht stehlen, um unsere Kür laufen zu können.

 
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Katharina Brier, Geschäftsführerin und Inhaberin des edlen Möbelhauses Karner in Gänserndorf, und Andreas Brier, Sportmanager, sind seit 25 Jahren ein Paar und Eltern von drei Kindern.

Katharina Brier, Geschäftsführerin und Inhaberin des edlen Möbelhauses Karner in Gänserndorf, und Andreas Brier, Sportmanager, sind seit 25 Jahren ein Paar und Eltern von drei Kindern.

So sind wir uns begegnet ...

Katharina Brier: Wir haben uns beim Skifahren am Abend in einem Lokal durch Freunde kennengelernt – das war im Februar 1991. Im Herbst 1992 wurden wir ein Paar und kurze Zeit später musste Andreas für längere Zeit nach Gran Canaria. Wir haben uns unzählige Faxe geschickt und haben uns eigentlich so besser kennengelernt.

Andreas Brier: Ich habe meine Frau gesehen und mich sofort in sie verliebt, noch bevor wir uns richtig kannten.

Wann haben Sie geheiratet?

Katharina Brier: Ich wollte nie heiraten, solange ich kein Einkommen hatte und noch studierte. Der Hei­ratsantrag war zu Silvester 1995, meine Sponsion im Februar darauf – und im September 1996 haben wir geheiratet.

Das Geheimnis unserer Partnerschaft:

Katharina Brier: Absolutes gegenseitiges Vertrauen. Unsere Beziehung wird immer schöner, tiefer und interessanter.

Ich liebe sie, weil ...

Andreas Brier: … sie einfach ein wunderbarer Mensch ist und ich ihr zu hundert Prozent vertrauen kann.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Katharina Brier: Dass wir uns nie verlieren, immer versuchen, in die gleiche Richtung zu gehen, und dass wir immer Respekt voreinander haben.

Andreas Brier: Gesundheit und Zufriedenheit.