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Lifestyle | 12.10.2015

Feine Perlen aus Langenlois

Es knallten die Korken, als die wichtigsten sektproduzierenden Langenloiser Winzer auf dem Weingut Fred Loimer einen hochkarätigen, prickelnden Querschnitt ihrer exzellenten Schaumweine präsentierten. Ein prickelnder Genuss!

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Die Langenloiser Winzer, V.l.n.r.: Karl Steininger, Thomas Maurer, Robert Palfrader, Florian Scheuba, Andreas Wickhoff MW, Fred Loimer, Willi Bründlmayer, Michael Moosbrugger, Alwin Jurtschitsch (© Anna Stöcher)

In den letzten Jahren hat sich Langenlois zur unbestrittenen Sekthochburg in Österreich entwickelt. Seit 1989 produzieren Pioniere und etablierte Sektproduzenten wie Willi Bründlmayer, Karl Steininger, Michael Moosbrugger vom Schloss Gobelsburg und Alwin Jurtschitsch Winzersekte, die mit den bes-ten internationalen Schaumweinen keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Nach 17 Jahren Pause rüttelt nun Fred Loimer, der Meister der Biodynamie, gemeinsam mit Andreas Wickhoff MW auch wieder Sekt. 

Sektkünstler & Staatskünstler

Keine Geringeren als die beliebten „Staats-künstler“ Thomas Maurer, Robert Palfrader und Florian Scheuba delektierten sich am prickelnden Vergnügen und kommentierten launig die Verkostung. Und auch das erlesene, internationale Fachpublikum zeigte sich von den feinen Perlen aus Langenlois – einem Weinbaugebiet, welches in einer idealen Zone für die Produktion von Sektgrundweinen liegt – begeistert. Denn Löss und Lehm bilden die fruchtbare Grundlage der Erde. Den für die Mineralik der Schaumweine wichtigen hohen Anteil an Gesteinsböden bildet der „Gföhler Gneis“, der wiederum von einer dicken Braunerdeschicht überlagert wird. Eine perfekte geologische Basis, der seit Jahrhunderten viele der besten Trauben des Landes entstammen.

Rebstöcke im Kamptal

Die Qualität der Sektgrundweine beeinflusst auch der changierende Cocktail der trocken-heißen Sommertage des Kamptales, die nachts stets mit den rau-kühlen Lüften des Waldviertels durchmixt werden. Die Kunst des Winzers ist es, nur die bestgeeigneten Trauben zum genau richtigen Zeitpunkt zu ernten. Sie dürfen lange am Rebstock hängen, werden von Hand gelesen und sollten nicht zu süß sein, mit frischer, lebendiger Säure.

Mit Eleganz, Finesse und Leichtfüßigkeit

Die Vielfalt der in Langenlois nach der traditionellen Flaschengärung hergestellten Winzersekte ist groß: Die Palette reicht von reinsortigem Grünen Veltliner-Sekt, Traminer- oder Rieslingsekt über elegante Jahrgangs-Cuvées bis hin zu und den beliebten Rosés. Es sind eigenständige Sekte, trinkfreudig, fruchtbetont und saftig, dabei immer elegant und anregend.

Der Langenloiser Stil

 Nicht zuletzt sind es die Winzer-Persönlichkeiten, die hinter diesen Sekten stehen: In ihren „Boutique-Wineries“ bleibt viel Raum für Individualität und Kreativität, getragen von sehr hohem Qualitätsbewusstsein. Alles zusammen bedingt den „Langenloiser Stil“ dieser Winzersekte, die in der österreichischen Weinkultur bereits einen fixen Platz eingenommen haben und das prickelnde Vergnügen auch international mehr und mehr bereichern.

 
 
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Die Sektmacher Andreas Wickhoff MW und Fred Loimer (© Anna Stöcher)

Extra Brut, Brut Rosé und Langenlois Reserve

So heißen die jüngsten Kinder, die Fred Loimer gemeinsam mit Mastermind Andreas Wickhoff, Österreichs jüngstem Master of Wine, kreiert und gerüttelt hat. Die Grundweine aus dem Jahrgang 2013 stammen aus Langenloiser und Gumpoldskirchner Weingärten. Sie wurden 14 Monate auf der Hefe gelagert und im Juli degorgiert.

Die Langenloiser Winzer
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Extra Brut, Brut Rosé und Langenlois Reserve (© Anna Stöcher)
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Ihr entgeht nichts: Fred Loimers Ehefrau Birgit. (© Anna Stöcher)
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Robert Palfrader und Florian Scheuba. (© Anna Stöcher)
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Sekte von Karl Steiniger. (© Anna Stöcher)
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Fuchs und Hase von Arndorfer und Jurtschitsch. (© Anna Stöcher)