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Lifestyle | 08.05.2018

Entspannt euch!

Zum Muttertag: eine Portion Gelassenheit. Für die Gläschen ihrer Kinder schwang sie meist selbst den Kochlöffel, doch es darf auch mal schnell gehen, findet Bloggerin Sabrina Jäger.

Bild 1805_N_Genuss_(c) Philipp Li.jpg
(© Philipp Lipiarski)

Mit einem Minibackofen und auf einer Campingplatte begann sie zu kochen. „Das erste, das online ging, war Milchreis“, lacht Sabrina Jäger. Das ist heute gute sechs Jahre her. Ihr Blog entwickelte sich mit der jungen Wiener Neustädterin quasi mit. Waren es zu Beginn Rezepte mit Fotos, so beschäftigt sich die 32-Jährige auf starlightsinthekitchen.com mittlerweile auch mit den Themen Hochzeit, Familie, DIY und Mode. Ihre Leserschaft ist auf rund 13.000 gewachsen, auf Instagram folgen ihr 14.000 Leute, sagt sie.
Dabei hatte die berufliche Laufbahn ganz anders begonnen. Sabrina Jäger war technische Zeichnerin in der Metallbranche, als sie die Sehnsucht nach einem Studium packte. Sie legte die Berufsreifeprüfung ab und absolvierte berufsbegleitend den Studiengang „Information, Medien, Kommunikation“ an der FH Eisenstadt. Zu dieser Zeit startete sie ihren Blog. Das Witzige: „Mich hat lange nicht interessiert, was ich esse. Plötzlich, mit etwa 22 wurde ich unzufrieden und begann zu kochen“, verrät sie. Ein kulinarisches Gen könnte sie durchaus in sich haben, hatten doch schon ihre Großeltern in der Buckligen Welt ein Gasthaus. Dabei werkt sie stets intuitiv: „Ich koste meine Gerichte nie zwischendurch.“ Dass sie dennoch prompt munden, weiß ihr Mann aus erster Hand. „Meine größte Unterstützung von Beginn an.“ Längst hat er sich daran gewöhnt, allein oder bereits erkaltete Speisen zu essen, weil doch die verehrte Ehefrau zunächst alles für ihren Blog fotografieren muss, verrät sie lachend.

Keine Übermama. Als zwei junge Männer – Alexander ist zwei, Max wird vier Jahre – in ihr Leben traten, war für Sabrina Jäger klar, „dass meine Kinder zum Großteil selbstgemachte Gläschen bekommen“. Dennoch: „Wir können nicht ständig die Übermamis sein“, betont sie. „Ich mag keine komplett fertigen Gerichte. Aber dass man ab und zu eine gute Würzbasis, frei von Geschmacksverstärkern und Palmöl, verwendet, finde ich gut. Wir müssen uns auch das Leben erleichtern.“ Die Devise also: kein schlechtes Gewissen!

Fleischbällchen mit Tomatensauce auf Pasta

Bild 1805_N_Genuss_(c) Philipp Li.jpg (2)
(© Philipp Lipiarski)

Zutaten:
500 g Faschiertes
Knorr Echt Natürlich! Basis für Faschiertes
1 Prise Salz
5-6 Rispentomaten
1 Karotte, fein geschnitten
1 kleine Zwiebel
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Spaghetti oder andere Nudeln

Zubereitung:
Faschiertes mit der Knorr Echt Natürlich! Basis nach Packungsbeilage zubereiten. Kleine Bällchen formen und in Olivenöl anbraten. In einem kleinen Topf die Zwiebel anrösten, Tomaten und Karotten zugeben, Hitze reduzieren und ein paar Minuten köcheln lassen. Tomatenmark zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Die Tomatenmischung mit dem Pürierstab zerkleinern. Pasta kochen und abseihen. Die Spaghetti mit der Tomatensauce mischen, Fleischbällchen darauf servieren und mit frischen Kräutern verfeinern.

Putengeschnetzeltes mit Fenchel, Erbsen und Reis

Bild 1805_N_Genuss_(c) Philipp Li.jpg (1)
(© Philipp Lipiarski)

Zutaten:
Putenbrust
Knorr Echt Natürlich! Basis für  
Putengeschnetzeltes
Fenchel
Tiefkühl-Erbsen
Schlagobers
Reis

Zubereitung:
Immer wieder beliebt bei Kindern und sehr schnell gemacht, Putenbrust in Öl anrösten, klein gehackten Fenchel zugeben, mit Wasser und Knorr Würzbasis aufkochen, Tiefkühl-Erbsen direkt zugeben und mit Schlagobers verfeinern. Reis kochen und gleich direkt mit dem Geschnetzelten auf dem Teller servieren.

Muttertagskuchen mit Rhabarber und Erdbeeren

Bild 1805_N_Genuss_Mama_02-Rezept.jpg
(© Sabrina Jäger/starlightsinthekitchen.com)

Zutaten:
Für den Kuchen:
170 g Butter (Raumtemperatur)
180 g Puderzucker
3 Eier
160 g Mehl
3/4 TL Backpulver
500 g Rhabarber
300 g Erdbeeren
20 g Mehl
2 EL brauner Zucker
 
Für die Streusel:
120 g Butter (Raumtemperatur)
1 EL brauner Zucker
100 g Puderzucker
160 g Mehl

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Mit dem Rührgerät die Butter und den Puderzucker zu einer weichen Masse verarbeiten. Die Eier zufügen. Mehl und Backpulver langsam einrühren. Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden (ca. 1-2 cm groß), anschließend in einer Schüssel mit Mehl und braunem Zucker vermengen. Die Erdbeeren waschen, putzen, ebenfalls in kleine Stücke schneiden und zum Rhabarber geben. Eine Auflaufform mit Backpapier auskleiden, den Kuchenteig einfüllen, anschließend die Obstmischung darauf verteilen. In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten: Dazu die Butter und die restlichen Zutaten mit einer Gabel verrühren, bis unterschiedlich große Streusel entstehen. Die Streusel über die Obstschicht geben. Wer möchte, kann jetzt ein paar Obststücke mit der Gabel nach oben „holen“ beziehungsweise die Streusel auflockern. Der Streuselkuchen wandert dann für 50-55 Minuten in den Ofen. Wenn der Kuchen fertig gebacken ist (mit einem Holzspießchen testen), diesen aus dem Backofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und dann erst mit dem Backpapier herausheben. In Stücke schneiden und genießen. Dazu passt gut Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis.

Bild 1805_N_Genuss_Mama_(c)Starli.jpg
IHR LIEBSTER FANCLUB. Sabrina Jäger mit ihrem Mann und den Söhnen Alexander, 2, und Max, 4