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Lifestyle | 15.05.2018

Hoch hinaus mit Hochzeitstorten

Zig Stunden akribische Detailarbeit: Christina Krug zaubert in ihrer Mödlinger "Schnabulerie" mehrstöckige Kunstwerke für den großen Tag.

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HANDARBEIT. Das Design entsteht ganz ohne Maschinen. (© Reen West / reenphoto.com)

Der erste Schnitt wird definitiv unvergesslich. Liebende mögen verzeihen, mit ihnen allein hat das nicht zu tun, wenn sie das Messer in eines der Kunstwerke von Christina Krug tauchen. Gut eine Woche Arbeit können da schon leicht in so einer mehrstöckigen Luxus-Hochzeitstorte stecken, erfahren wir von der Biedermannsdorferin.
Und doch sollte nichts Süßes, das ihre „Schnabulerie“ in Mödling verlässt, ins Museum: „Mir war von Beginn an wichtig, dass meine Torten nicht nur schön sind, sondern dass auch ihr Innenleben schmeckt“, sagt Christina Krug. „Ich verwende nichts Chemisches, sondern nur natürliche Aromen wie Vanilleschote oder Zitronenschale und ausschließlich Biofreilandeier.“ Die Marillenmarmelade bereitet sie selbst aus Früchten aus dem Garten ihres Onkels zu; mit kreativen Geschmacksrichtungen wie Heidelbeer-Lavendel oder Champagner-Holunderblüte wird ihr Repertoire stets erweitert.

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(© Theresa Schrems / www.foto-style.at)
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(© Theresa Schrems / www.foto-style.at)
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(© Theresa Schrems / www.foto-style.at)
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(© Theresa Schrems / www.foto-style.at)

Ihr Café. „Schnabulerie“ – der zauberhafte Name, in dem die Zuckerbäckerin die Wiener Backkunst mit französischem Chic vereint, steht aber nicht nur für ihre Torten-Werkstatt. Köstlichkeiten im Miniformat mit saisonal variierenden Früchten können im gleichnamigen Café in Mödling genossen werden.
Hinter den Kulissen entsteht dort alles, jede einzelne Blüte, Stuck und Applikationen in Gold für die Torten in Handarbeit. „Eine Rose soll möglichst wie in der Natur aussehen; das täte sie nicht, würden wir sie maschinell anfertigen“, erklärt Christina Krug.
Das Spannende an ihrer Biografie: Sie hatte Klavier studiert, bis zu ihrem 30er war sie im Kulturmanagement tätig, als sie der Hunger nach Neuem packte. Sie wandte sich ihrer süßen Passion zu, lernte das Handwerk in Wien und bereiste die Welt, um von den Besten in Sachen Tortendesign zu lernen. 2013 gründete sie ihre „Schnabulerie“.
Mittlerweile gibt die Mutter eines Siebenjährigen ihr Können auch selbst weiter: in Kursen, wo leidenschaftliche Amateure etwa eine Tarte au Citron zu backen lernen. Die hohe Kunst der Luxus-Hochzeitstorten bleibt ihr und ihrem siebenköpfigen Team vorbehalten. In regelmäßigen Abständen präsentiert Christina Krug neue Kollektionen (siehe Bilder); daraus wählen die Pärchen ihre Traumtorte, die sie dann noch farblich an den Blumenschmuck bei ihrem Fest anpassen lassen können.


Infos: www.schnabulerie.com