Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 20.12.2018

Noch Lücken in der Liste?

Immer schön: Bücher schenken. Ein paar Tipps von unserer Chefredakteurin Angelica Pral-Haidbauer

Bild 1812_N_Buchtipp_Baumann.jpg
„Das Stille Nacht Geheimnis“, Manfred Baumann, Gmeiner Verlag, ISBN 978-3-8392-2339-0, € 14

Buchtipps von Chefredakteurin Angelica Pral-Haidbauer

"Das Stille Nacht Geheimnis"
Oberndorf bei Salzburg. Geburtsstätte des weltberühmten Weihnachtsliedes „Stille Nacht“. In einem Waldstück wird der Portugiese Bernardo Pilar gefunden. Schwer verletzt, traumatisiert. Er ist einer von vielen Journalisten aus aller Welt, die zum Jubiläum „200 Jahre Stille Nacht“ nach Salzburg gereist sind. Die Polizei glaubt an einen Unfall, im Gegensatz zu Bernardos Mutter Stella. Ihr einziger Anhaltspunkt: eine rätselhafte Botschaft des Schwerverletzten. Stella versucht, die Wahrheit herauszufinden und begibt sich dadurch in große Gefahr ... Der Halleiner Autor Manfred Baumann, dessen Krimi „Drachenjungfrau“ bereits für die ORF-Reihe „Landkrimi“ verfilmt wurde, führt uns in dieser Geschichte an sämtliche Originalschauplätze des Weihnachtsliedes und räumt dabei mit so manchen verklärten Darstellungen dazu auf. Ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!

 

Bild 1812_N_Buchtipp_Georgien.jpg
Vakho Babunashvili, Wieser Verlag, ISBN 978-3-99029-306-5, € 29,95

Das Kochbuch von Georgien 1818

... verfasst von keinem Geringeren als vom Sohn des letzten Königs von Kartli und Kacheti, Giorgi XII, dem Prinzen Bagrat von Georgien. Neben historischen Abhandlungen schrieb er auch das erste ge­orgischsprachige Buch „Behandlung der Pferde und anderer Tiere“. Aus Prinz Bagrats erstem kulinarischen Werk „Das Buch zur Kreation der besten Speisen, Zuckerkandis und Getränke“ (1818, Sankt Petersburg), hat der Mediziner Vakho Babunashvili 80 köstliche, bäuerlich anmutende Rezepte, ganz einfach adaptiert.

 

Bild 1812_N_Buchtipp_Seele.jpg
Uwe Böschemeyer, Ecowin, ISBN 13 9783711001726, € 24

Von den hellen Farben der Seele

Es ist ein Opus Magnum geworden, das der Psychotherapeut und Logotherapeut Prof. Uwe Böschemeyer nun vorlegt. Mit den hellen Farben der Seele meint der Viktor Frankl-Schüler menschliche Werte wie Freiheit, Verantwortlichkeit, Liebe, Mut, Hoffnung, Kreativität, Spiritualität – kurz: all das, was Sinn und Freude am Leben macht. Sind aber nicht vor allem die dunklen Farben der Seele unsere innere Realität? In diesem Buch wird sein Konzept der Wertorientierten Persönlichkeitsbildung eindrücklich erklärt.

 

Bild 1812_N_Buchtipp_Tiere.jpg
Peter Iwaniewicz, Kremayr & Scheriau, ISBN 978-3-218-01135-8, € 22

Menschen, Tiere und andere Dramen

Warum überschütten wir manche Tierarten, die uns fast menschlich erscheinen, mit Zuneigung, während wir andere gar nicht schnell genug loswerden können? Peter Iwaniewicz, ein Biologe mit überaus scharfer Beobachtungsgabe, klärt in diesem lehrreichen Buch diese Widersprüchlichkeiten auf. Quasi im Schweinsgalopp rekapituliert er mit viel Sprachwitz seine Entwicklung vom spinnenhassenden Jungmenschen zum routinierten Tierflüsterer, der Schlangen mit der Hand fängt oder sogar Fische beatmet ...

 

Bild 1812_N_Buchtipp_NS.jpg
Evelyn Steinthaler, Kremayr & Scheriau, ISBN 978-3-218-01130-3, € 22

Mag's im Himmel sein …

... mag‘s beim Teufel sein. Welchen Schikanen waren Liebespaare in Nazideutschland ausgesetzt, die „gemischtrassig“ verheiratet oder liiert waren und die im Rampenlicht standen? Evelyn Steinthaler beschreibt berührend die Beziehung der Paare Heinz Rühmann und Herta Feiler, Joachim Gottschalk und Meta Wolff, Kurt Weill und Lotte Lenya, die wilde Ehe von Hansi Burg und Hans Albers – und vieler ihrer Weggefährten.

 

Bild 1812_N_Buchtipp_Zeilinger.jpg
Gerhard Zeillinger, Kremayr & Scheriau, ISBN 978-3-218-01129-7, € 22

Überleben. Der Gürtel des Walter Fantl

Der noch lebende Zeitzeuge Walter Fantl aus Bischofstetten in Niederösterreich ist 14, als Hitler in Österreich einmarschiert, mit 18 wird er nach Theresienstadt, mit 20 nach Auschwitz deportiert. Gemeinsam mit seinem Vater geht er 1944 über die Rampe von Birkenau. Als der 21-Jährige im Juli 1945 nach Wien zurückkommt, ist ihm nichts von seinem Leben geblieben als ein breiter Ledergürtel: das Einzige, was er behalten durfte ...