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Lifestyle | 10.02.2020

Neues Jahr, neue Chancen

Auf diese Gelegenheit haben viele gewartet, jetzt ist sie da: Wer sich für ein Teilstipendium an der LIMAK mit Sitz in Linz sowie in Wien interessiert, sollte sich rasch bewerben! Finanzmanagerin und LIMAK-Absolventin Marion Klotzberg schildert, wie sie vom Studium an der renommierten Austrian Business School bereits profitiert.

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(© Bank Gutmann AG) POSITIV DENKEN ist die wichtigste Strategie von Finanzmanagerin, Prokuristin und LIMAK-Absolventin des „Global Executive MBA“ Mag. Marion Klotzberg, MBA, CIIA, CEFA.

Seit 30 Jahren lernen Führungskräfte und interessierte Teilnehmer an der LIMAK von den Besten. Herzstück aller Programme ist die gezielte Weiterentwicklung der persönlichen und fachlichen Kompetenzen. Marion Klotzberg, 43, freut sich, ihr MBA-Studium „New Business Development in the Digital Economy“ seit Oktober in der Tasche zu haben, um für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet zu sein. Die Finanzmanagerin, Analystin und Prokuristin der Bank Gutmann ist eine von wenigen Frauen, die es bis in die Führungsetage einer Bank geschafft hat. Ihre Ansichten zu Netzwerken und das Ergreifen von Chancen teilt die aus Klosterneuburg stammende Chief Digital Officer in den folgenden Zeilen.

Was waren für Sie persönliche Highlights auf Ihrem bisherigen Karriereweg?
Marion Klotzberg: Ein persönliches Highlight war der Aufbau und die Leitung der Vermögensverwaltung der Bank Gutmann – eine der größten Vermögensverwaltungen Österreichs - und zuletzt die Berufung zum Chief Digital Officer.
Was waren Ihre wichtigsten Beweggründe für ein LIMAK-Studium und warum haben Sie sich für die Spezialisierung „New Business Development in the Digital Economy“ im Rahmen des Global Executive MBA (Gemba) mit zwei Auslandsaufenthalten entschieden?
Die Entscheidung für die LIMAK ist aufgrund des großen und aktuellen Angebots an Spezialisierungen gefallen. Wir sind heutzutage immer schnelleren Veränderungen unterworfen. Diese machen auch vor der Bankenlandschaft nicht halt. Dazu wollte ich meinen Horizont hinsichtlich der Anforderungen der Digitalisierung erweitern. Auch die Entwicklungen und Einflüsse anderer Kulturkreise sollten einfließen, daher habe ich mich für die globale Variante mit zwei Auslandsauf­enthalten in China und Kanada/USA entschieden.

Mit welchen Herausforderungen sind Sie im Berufsleben konfrontiert und inwiefern gab Ihnen die LIMAK-Weiterbildung Lösungen in die Hand?
Auch in der Bank Gutmann müssen wir uns den Veränderungen aufgrund der Digitalisierung stellen. „Was sind neue Möglichkeiten?“ oder „Wie ändern sich die Bedürfnisse der Kunden?“ sind Fragen, die uns beschäftigen. Ein Patentrezept für die Bewältigung der neuen Herausforderungen gibt es nicht. Allerdings ermöglicht mir das Erlernte, die vielen Inputs der Vortragenden und der Austausch mit Studienkollegen eine gezielte Herangehensweise.

Sie sind seit mehr als 20 Jahren bei der Bank Gutmann tätig, davon über zehn Jahre in leitender Funktion. Für welchen Aufgabenbereich sind Sie verantwortlich?
Als Chief Digital Officer bin ich für die digitale Strategie des Hauses verantwortlich. Dabei obliegt mir die strategische Planung, die Ableitung von Maßnahmen sowie die Koordination der Umsetzung.

Das typische Bild eines Bankers oder Brokers ist nach wie vor männlich – oder trügt dieser Anschein?
Der Anschein trügt nicht. Leider sind Frauen im Bereich des Portfoliomanagements oder des Handels immer noch in der Minderzahl. Insbesondere wenn es um die Führungsetagen geht, denn hier ist nur ein sehr kleiner Anteil weiblich besetzt.

Frauen und Finanzen: Man hat den Eindruck, dass der Finanzmarkt immer komplexer und undurchschaubarer wird und sich vor allem Frauen häufig vor Sparformen abseits des klassischen Sparbuchs scheuen. Was raten Sie für eine kluge Geldanlage? Ist „Trading per App“ ein zeitgemäßes Tool?
Ähnlich wie bei der Digitalisierung gibt es auch bei der Veranlagung kein Patentrezept. Ein Portfolio ist sehr individuell. Wichtig ist, dass es sich um eine ausgewogene, breit gestreute Veranlagung handelt. Wenn wir von Vermögensaufbau oder Vermögenserhalt sprechen, dann ist dieser ja längerfristig ausgelegt und hat mit schnellem Trading nichts zu tun.

Welchen Tipp haben Sie für Frauen, die in der Finanzbranche eine Karriere anstreben?
Es gibt zahlreiche Berufsbilder im Finanzbereich. Junge Frauen sollten sich daher gut damit auseinandersetzen, in welchem Bereich sie tätig werden wollen. Es zählen eine gute Ausbildung und Praxiserfahrung, aber genauso Begeisterung sowie Offenheit für Neues. Frauen sollen nicht zögern, auf sich aufmerksam zu machen und ihr Wissen zu präsentieren. Wenn sich eine Chance bietet: Initiative ergreifen und nicht darauf warten, dass jemand auf einen zukommt. Das gilt natürlich nicht nur für die Finanzbranche.

Sie waren fast zehn Jahre lang im BPW Business & Professional Women, dem Internationalen Netzwerk berufstätiger Frauen, engagiert – drei Jahre davon als Präsidentin. Würden Sie Frauen raten, sich stärker zu vernetzen?
Netzwerken ist ein absolutes Muss und es ist wichtig, sich ein möglichst großes und breites Netzwerk mit persönlichen und beruflichen Kontakten aufzubauen. Hier gilt ebenso: von selbst kommt nichts auf einen zu. Generell gilt: Mehrere Netzwerke eröffnen mehrere Chancen bzw. Türen.

Ihr Motto?
A positive mind will give you a positive life.

DIE LIMAK UND Niederösterreicherin VERGEBEN IM JAHR 2020 FÜNF TEILSTIPENDIEN:

Gefördert werden fünf Universitätslehrgänge, das sind neun bis 15 Tage dauernde, in vier bis sechs Monaten absolvierbare Kurzformate, die bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen auf den LIMAK Management MBA angerechnet werden können.

Folgende Universitätslehrgänge
stehen zur Auswahl:
Business Law (Start 19.03.2020)
Digital Transformation and Change Management (19.03.2020)
Innovation Management (25.03.2020)
Leadership Experience (16.04.2020)
Management Compact (25.03.2020)
New Business Development in the Digital Economy (19.03.2020)
Data Analytics and Business Process Optimization (15.10.2020)
Sales Management Excellence (08.10.2020)
Strategic Management and Corporate Entrepreneurship (01.10.2020)

Form der Förderung:
50 Prozent der Programmgebühr für den ausgewählten Universitätslehrgang. Dies bedeutet einen Förderbetrag in Höhe von 3.450 Euro (exkl. Reise- und Aufenthaltskosten sowie Mittagsverpflegung, exkl. Anmelde- und Prüfungsgebühr, Literatur 590 Euro).
Diese Förderung ist nicht mit anderen Aktionen kombinier- oder in bar ablösbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bestehende Programm-Teilnehmerinnen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Begrenzte Teilnehmerzahl – eine Teilnahme ist nur möglich, sofern Plätze im gewünschten Universitätslehrgang verfügbar sind.

Zulassungsvoraussetzungen:
Die Bewerberinnen sollen entweder ein abgeschlossenes Studium mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufs- und Praxiserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist, vorweisen können.

Infos und Bewerbung unter:
limak.at/frauen-stipendium
Bewerbungsschluss: 23. Februar 2020
Hearingtermin: 26. Februar 2020 im ­Bergschlößl in Linz