Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 28.12.2020

Den Kopf freiwandern

Gute Schuhe anziehen, die Sorgen bleiben daheim, in den Rucksack kommen nur die Lieblingssnacks. Warum Wandern Körper und Geist gut tut und Tipps für schöne Routen in Niederösterreich.

Bild 2012_N_WinterWandern-5.jpg
(© Niederösterreich Werbung/Florian Lierzer)

Im ablaufenden Jahr ist mehr passiert, als uns allen lieb ist. Umso verlockender ist doch die Vision, den Rucksack mit den Lieblingssnacks zu packen und all die Sorgen, die die Gedanken im Kreis drehen lassen, einfach im Homeoffice oder wo auch immer hinter sich zu lassen. Allein oder mit den Lieben, für eine Wanderung braucht es nicht mehr als gute Schuhe und an die Witterung angepasste Kleidung – im Idealfall im Zwiebellook, vermag doch die Wintersonne in den Bergen erstaunliche Kräfte zu entwickeln.

Dass Wandern dem Körper gut tut, liegt auf der Hand. Schon allein die vermehrte Sauerstoffzufuhr ist ein Energiebooster schlechthin. Dass das Naturerlebnis sich auch auf die Psyche positiv auswirkt, belegen mittlerweile mehrere Studien. Das Magazin Bergwelten (bergwelten.com) zitiert außerdem eine Studie aus Pittsburgh, die zu dem Ergebnis kommt, „dass regelmäßiges Wandern das Risiko von altersbedingtem Gedächtnisverlust um 50 Prozent minimiert und nebenbei auch noch die Konzentrationsfähigkeit erhöht“.
Wie praktisch, dass wir uns sozusagen im Paradies befinden: „In Niederösterreich gibt es ein 15.000 Kilometer langes Wanderwegnetz mit unzähligen lohnenswerten Wegen“, weiß Tourismus-Landesrat Jochen Danninger. „Viele Wanderwege, die wir als Winter-Wanderwege empfehlen, sind mit und ohne Schnee sehr attraktiv“, weiß Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung.

Viel Sauerstoff.
Bild 2012_N_WinterWandern-4.jpg

Viel Sauerstoff. Wandern im Waldviertel.

 

(c) Waldviertel Tourismus/Robert Herbst

Bild 2012_N_WinterWandern-4.jpg

Viel Sauerstoff. Stausee Ottenstein

 

(c) Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

Eine kleine Auswahl als Appetizer:

  • Donau-Liebhaber-Herzen schlagen am Welterbesteig Wachau höher: Auf 180 Kilometer nördlich und südlich der Donau liegt er wie ein Band zwischen den Gemeinden des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau; auf 14 Etappen kann zwischen unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsstufen gewählt werden.
  • Als ideal auch für Familien gilt Winterwandern auf der Hohen Wand; dort kann man Hirsche, Steinböcke und Rehe in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und den Panoramablick von der 18 Meter hohen Aussichtswarte auf den Schneeberg genießen.
  • Eine beliebte Route ist die Semmering-Zauberblick-Runde in den Wiener Alpen. Sie führt den Semmering entlang zum UNESCO-Weltkulturerbe Semmeringeisenbahn. Dabei passiert man die schönsten Aussichtspunkte im „Paradies der Blicke“ wie den 20-Schilling-Blick und die Doppelreiteraussichtswarte.
  • Sonnenhungrige kommen mit etwas Glück beim Winterwandern am Hochplateau Hochreit auf ihre Kosten. Die Rundtour führt entlang der Panoramaloipe im Winter durch verschneite Wälder, von Bauernhof zu Bauernhof inmitten ruhiger Natur. Die Route startet und endet beim Bauernhof Ablaß  in Göstling/Ybbs und ist insgesamt 4,5 Kilometer lang.
  • Ob er nun ein böser Halunke oder ein „Robin Hood“ war, darüber scheiden sich die Geister. Jedenfalls kommt man beim Walderlebnisweg Zwettltal an der berüchtigten Höhle des Räuberhauptmanns Grasel vorbei. Der leicht zu wandernde Rundwanderweg führt entlang der Zwettl in eine scheinbar unberührte Landschaft, bietet gemütliche Picknickplätze und ist in etwa 5,5 Kilometer lang.


Viele weitere Tipps und Routen auf www.niederoesterreich.at/winterwanderungen

Bild 2012_N_WinterWandern-1.jpg

Ideal auch für Familien.
Winterwandern auf der Hohen Wand

 

(c) WienerAlpen/Martin Fülöp

Bild 2012_N_WinterWandern-6.jpg

Paradies der Blicke.
Einer der schönsten Aussichtspunkte in den Wiener Alpen: der 20-Schilling-Blick

 

(c) WienerAlpen/Martin Fülöp