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Lifestyle | 09.07.2019

Glücksspiel kostet Österreich 1,9 Milliarden Euro

In der Alpenrepublik wird heute immer mehr gezockt – die meisten Einsätze sorgen jedoch unabhängig vom gerade gewählten Spiel nicht für Gewinne.

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, den Jackpot im Lotto zu knacken oder mit Einsätzen bei Spielautomaten reich zu werden. Im Laufe der Geschichte waren Glücksspiele aller Art schon immer sehr attraktiv, da sie die Chance auf viel Geld ohne besonders viel Arbeit versprechen. Daran hat sich bis heute wenig geändert, zudem kann man im Internet immer wieder Artikel über glückliche Gewinner lesen, die wiederum dafür sorgen, dass es noch mehr Menschen versuchen, mit ihren Einsätzen ebenfalls solche Reichtümer zu erzielen. Allerdings sollte man dabei stets daran denken, dass die Anbieter von Glücksspielen immer einen gewissen Vorteil haben. Wie hoch dieser Vorteil ausfällt, ist von Spiel zu  Spiel unterschiedlich. Allerdings sorgt dieser Hausvorteil dafür, dass der Betreiber auf lange Sicht gewinnt – wäre das nicht so, würde ein bestimmtes Spiel schließlich gar nicht erst angeboten werden. Im Schnitt verlieren Spieler also – allein in Österreich haben die Anbieter von Glücksspielen im Jahr 2018 einen Ertrag von mehr als 1,9 Milliarden Euro erzielt.

Wachstum im Internet

Die Summe von 1,9 Milliarden Euro klingt auf den ersten Blick sehr hoch, allerdings sollte man dabei bedenken, dass dieser Betrag Glückssspiele aller Art enthält. Dazu zählen neben klassischen Spielbanken auch Lotterien wie das klassische „6 aus 45“ oder die Euromillionen. Glücksspiele im Internet haben sich in den letzten Jahren ebenfalls zu einem sehr wichtigen Teil der Branche entwickelt, hier stieg der Umsatz im Jahr 2018 deutlich höher als im Durchschnitt der Branche. Wer schon einmal mit einem guten Online Casino Österreich Erfahrungen gesammelt hat, kann das sicher nachvollziehen. Dort kann man ganz bequem von zu Hause oder sogar vom Smartphone aus seine Einsätze platzieren, zudem lassen sich die einzelnen Spiele in der Regel erst einmal mit einem virtuellen Guthaben und somit ganz ohne Risiko testen. Umfangreiche Boni und andere Aktionen runden das Angebot bei solchen Portalen ab.

Gewinnquote ist entscheidend

Wer sich für Einsätze bei bestimmten Spielen entscheidet, sollte natürlich auf die Gewinnquote achten. Dieser Wert bezeichnet den Prozentsatz aller Einsätze, der in Form von Gewinnen wieder an die Spieler ausgeschüttet wird. Besonders niedrig ist der Wert bei den sehr beliebten Lotterien, bei denen oft nur 50 Prozent der erzielten Einnahmen wieder in Form von Gewinnen verteilt werden. Bei anderen Glücksspielen kann man hingegen deutlich häufiger mit Gewinnen rechnen. So beträgt die Auszahlungsquote beim Roulette zum Beispiel mehr als 90 Prozent. Bei vielen Spielautomaten in Online Casinos werden ebenfalls Werte von 90 Prozent und mehr erreicht, während klassische Spielautomaten eine wesentlich geringere Gewinnquote aufweisen. Manche Klassiker aus dem Casino lassen sich zudem mit den eigenen Fähigkeiten beeinflussen. Wer etwa beim Blackjack eine perfekte Strategie befolgt, darf sich auf sehr große Chancen auf Gewinne freuen, da die Gewinnquote höher als bei einem rein zufälligen oder intuitiven Spiel liegt.

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Aufteilung der Umsätze in Österreich

Das stationäre Spielen in Spielbanken, Wettbüros und an anderen Orten ist in Österreich noch immer besonders populär. Dort wurden im Jahr 2018 Umsätze von mehr als 830 Millionen Euro erzielt. Lotterien sorgten für Einnahmen von knapp über 700 Millionen Euro. Das Internet folgt erst auf dem dritten Platz, allerdings dürften die enormen Zuwachsraten dort schon bald dafür sorgen, dass sich das Bild ändert. Der Umsatz bei Glücksspielen online lag in Österreich im Jahr 2018 bei rund 370 Millionen Euro, obwohl es immer wieder Fragen rund um die Regulierung von entsprechenden Portalen gibt. Allgemein gibt es einige Aspekte, auf die Spieler achten sollten, bevor sie ihre Einsätze platzieren, unter anderem auf die Lizenz eines Glücksspielbetreibers und auf die Erfahrungen von anderen Spielern, über die man heute in der Regel im Internet einige Informationen finden kann.