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Lifestyle | 07.01.2020

Haartransplantation bei Frauen

Haare, Haut und Nägel sind die drei sichtbaren Punkte an einer Frau, die davon zeugen, wie gesund eine Frau ist, wie gut es ihr in ihrem Körper geht und wie gut sie sich auch emotional fühlt. Wallendes, gesundes und kräftiges Haar ist nach wie vor ein Zeichen der Weiblichkeit, was im Umkehrschluss auch bedeutet: Wer an Haarverlust leidet, der leidet auch als Frau. Viele spielen dann mit dem Gedanken einer Haartransplantation. Was das bedeuten könnte, verrät dieser Beitrag.

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In Istanbul steht das Team von Elithairtransplant für höchste Expertise im Bereich der Haartransplantation bei Frauen. © Elithairtransplant

Das sind die Gründe für Haarausfall bei Frauen

Die Gründe, warum einer Frau die Haare ausgehen, sind oft genetisch und/oder hormonell bedingt. In den Wechseljahren sinkt der Östrogen-Spiegel, was es den Haarwurzeln noch schwieriger macht,  sich gegen das männliche Testosteron zu behaupten. Auch ein bewusster Eingriff in den Hormonhaushalt, beispielsweise durch die Antibabypille, kann den Hormonspiegel derart aus dem Gleichgewicht bringen, was eine Ausdünnung des Haares sowie den Haarausfall zur Folge haben kann. Während einer Schwangerschaft können die hohen Östrogen-Werte einerseits für eine wahre Haarpracht sorgen, andererseits kann der Eisenmangel zum sogenannten diffusen Haarausfall führen.

Wenn alle Mittelchen nicht helfen, ist eine Haartransplantation bei Frauen denkbar

Der erste Weg jeder Frau führt zunächst zur Apotheke oder vielleicht zum Arzt. Auch werden in aller Regel viele Hausmittelchen getestet, wie etwa die Wirkung von Brennnessel, Bier, Zitrone, Zwiebeln, Franzbranntwein und Kaffee. Bringt kein Mittel die gewünschten Erfolge, kommt die Methode der Haartransplantation bei Frauen ins Spiel, die mitunter auch in der Elithairtransplant-Klinik in Istanbul angeboten wird. Wer sich nun wundert, warum für eine Haartransplantation eine Reise in die Türkei nötig ist, stößt bei Recherchen schnell auf die Antwort, dass das Land und die dort praktizierenden Ärzte Spezialisten im Bereich der Haartransplantation sind.

Patientinnen, die sich ganz gezielt über eine Haartransplantation informieren, profitieren darüber hinaus von einer weiteren Tatsache, die mit einer Haartransplantation in der Türkei in Verbindung steht: Die Branche wird im Land subventioniert und die Lebenshaltungskosten sind geringer, was in der Folge bedeutet: Die Kosten, die Frauen für eine Haartransplantation zu begleichen haben, fallen geringer aus als beispielsweise in Österreich oder Deutschland. Zudem unterhält die eingangs erwähnte Klinik Anlaufstellen im Land. So gibt es beispielsweise in Wien einen Partnerbetrieb, aber auch in der bayerischen Hauptstadt München.

Die Reise in die Türkei muss keine Patientin scheuen, denn nach der Erstberatung bei einer der Anlaufstellen in Österreich oder in Deutschland kümmert sich das versierte Kundenservice-Team um die Planung der Reise und steht auch im Anschluss daran noch als Ansprechpartner zur Verfügung. Diese wird begleitet von einem deutschsprachigen Dolmetscher, der die Sprachbarriere zu Nichte macht. Vor Ort erfolgt die Unterbringung in einem Luxus-Hotel, auch der VIP-Transfer gehört mit zum Paket-Preis – ebenso wie die Behandlung, die Medikamente, die Betäubung sowie ein Pflegeset.

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Die Reise in die Türkei muss keine Frau scheuen, denn das Service-Team organisiert die Zeit vor, während und nach der Behandlung zuverlässig. © Elithairtransplant

Eigenhaartransplantation in der Türkei. Diese Methoden wendet der Facharzt an

Dr. Balwi, der als Spezialist in der Elithairtransplant-Klinik den Eingriff vornimmt, hat sich auf zwei Methoden spezialisiert. Eine Eigenhaartransplantation bei Dr. Balwi erfolgt in den allermeisten Fällen mithilfe der FUT- (follicular unit transplantion) oder der FUE-Methode (follicular unit extraction).

  • Die FUT-Methode wird im Umgangssprachlichen auch als Streifenmethode bezeichnet, was bereits erahnen lässt, wie dabei vorgegangen wird. Ein Streifen der behaarten Kopfhaut am Hinterkopf wird bei dieser Methode transplantiert. Dieser muss im Vorfeld rasiert werden. Der Streifen misst einen Zentimeter in der Breite, kann dafür aber gut 20 Zentimeter lang sein. Durch das Vernähen nach der Entnahme entsteht eine Narbe. Extrahiert werden aus diesem Streifen sogenannte Haarfolikel, die in einer Nährlösung verbleiben bis sie transplantiert werden. 14 Tage nach der Transplantation werden die Fäden gezogen.

 

  • Die FUE-Methode ist der Nachfolger der FUT-Methode, die den entscheidenden Vorteil hat, dass nach dieser Form der Behandlung keine Narben zurückbleiben, allerdings ist eine Komplettrasur der Haarpracht nötig, bevor mithilfe eines Mikromotors Haarfolikel mit einer Hohlnadel extrahiert werden können. Nach einer Aufbereitung mithilfe einer Nährlösung werden diese in die Kanäle transplantiert. Krusten und Rötungen, die sich in Folge des Eingriffs bilden können, sollen binnen 14 Tagen wieder verschwinden. Ein kurzer Schockmoment ereilt Frauen, die sich dieser Haartransplantation unterzogen haben, immer dann, wenn ihnen zunächst die Haare ausfallen und erst nach drei Monaten wieder nachwachsen. Die ersten „neuen“ Haare werden dünn nachwachsen, anschließend werden sie kräftiger. Etwa ein bis eineinhalb Jahre Geduld brauchen die Frauen, die sich dieser Methode der Haartransplantation verschreiben.