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Lifestyle | 03.03.2020

Von wegen Männerhobbys: Besondere Freizeitbeschäftigungen für Frauen

Früher war alles ... simpel. Männer schauten und spielten Fußball, legten im Motorsport los, spielten Darts und Poker. Frauen kochten oder strickten. Das ist nun natürlich ein absolutes Klischee und glücklicherweise gab es auch damals schon Ausschläge in die jeweils andere Richtung. Heute gibt es jedoch keine reinen Frauen- oder Männerhobbys mehr. So ist es kein Wunder, dass auch Frauen vermehrt der scheinbar maskulinen Freizeitbeschäftigungen frönen. Aber welche Hobbys sind diesbezüglich angesagt? Dieser Artikel stellt vier von ihnen vor.

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Frauenfußball ist nicht nur in den USA etabliert - auch hierzulande wird der Sport immer beliebter. Bildquelle: @ Jeffrey F Lin / Unsplash.com

Fußball: Auf dem Platz und auf den Rängen

Zugegeben, die mediale Aufmerksamkeit deutet jedes Wochenende und auch unter der Woche darauf hin, dass Fußball noch der reine Männersport ist. Nur gibt das Bild im TV nicht unbedingt die Realität wieder:

  • Frauenfußball – schon auf Verbandsebene hat kaum ein Verein keine Mädchen- oder Frauenmannschaft. Im professionellen Bereich ist der Frauenfußball besonders im Kommen; bei der letzten WM im vergangenen Jahr wurden so viele Tickets verkauft, wie noch nie. Und während Österreich bei den Zuschauerquoten der Frauen-Bundesliga noch hinterherhinkt, sind in Spanien und Italien die Stadien voll. Warum auch nicht? Immerhin sind die meisten Fans Fans eines Vereins, nicht einer Mannschaft. Wieso sollte dann nicht das Frauenteam der »Königlichen« angefeuert werden, wenn es gegen die ärgste Konkurrenz geht?
  • Frauen auf der Bank – es war mutig und natürlich gefiel es etlichen Anhängern des maskulinen Ballsports nicht, dennoch schafften es einige Frauen bislang auf die Trainerstühle von Männerteams. Hinsichtlich des Erfolgs zeigt sich, dass dieser kein Geschlecht kennt. Immerhin sind auch männliche Trainer in ihrem Job oft nur leidlich erfolgreich, wie das aktuelle Beispiel Klinsmann zeigt.
  • Frauen mit den Karten – Schiedsrichterinnen sind zwar weiterhin in einer geringeren Anzahl vorhanden, dennoch pfeifen Frauen längst in der deutschen Bundesliga. Während Bibiana Steinhaus noch auf ihre Champions-League-Berufung wartet, durfte Stephanie Frappart bereits den Super Cup pfeifen. Wer das Regelwerk kennt und ein neues Hobby sucht, der sollte mal prüfen, ob Schiedsrichterin nicht geeignet wäre.

Doch auch auf den Rängen in den Stadien sind Frauen ein übliches Bild in der Fankurve. Selbst unter den Ultras sind ausreichend Frauen zu finden.

Poker: In geselliger Runde Karten spielen

Auch Pokerrunden unter Frauen sind kein Thema. Das sollte nicht verwundern, denn etliche der weltbekannten Pokerteams bestehen aus Mann und Frau. Da liegt die Vermutung nicht weit, dass Frauen auch auf professioneller Ebene den Sport bestens beherrschen. Und abseits des professionellen Geschehens sind Pokerrunden in der Mädelsrunde immer noch ein Spaß:

  • Gemeinschaft – insgesamt sind Gesellschaftsspiele ein toller Zeitvertreib und in der Runde daheim macht das Pokern mit Freundinnen erst richtig Spaß. Auch bringt dieser Vorschlag Abwechslung in die Treffen.
  • Leicht zu organisieren – praktisch braucht es für den Pokerabend nichts, als einen Tisch, Getränke, Snacks und natürlich das Pokerset. Wer sich einen Pokerkoffer anschafft, der deckt die letzte Anforderung immer ab, da die Koffer mit Chips und Karten alles enthalten, was benötigt wird. Pokerkoffer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie heißen übrigens Koffer, weil sie tatsächlich ein solcher sind. Somit lassen sie sich auch bei Treffen bei Freunden mühelos mitnehmen. Unter https://www.saechsische.de/vergleich/pokerkoffer/ werden verschiedene Modelle unter die Lupe genommen.
  • Gestaltung – wie der Pokerabend gestaltet wird, bleibt jeder Runde für sich überlassen. Einfach ist es immer, die Verpflegung wahlweise in einer Pause kommen zu lassen, oder aber, jeder bringt eine Kleinigkeit fürs Buffet mit. Findet die Pokerrunde regelmäßig statt, kann sich natürlich auch jeweils der Gastgeber um die Verpflegung kümmern.

Zwischendurch macht es Spaß, sich einmal im Online-Casino mit dem Pokerspiel zu befassen. Dort lässt sich gut trainieren und auf die nächste Runde vorbereiten.

Darts: Die Domäne wurde aufgemischt

Darts ist hierzulande erst langsam auf dem Weg, wirklich bekannt zu werden. In Großbritannien sind Dartturniere jedoch wahre Highlights und echte Partys. Bis vor Kurzem galt Darts allerdings als Männerdomäne. Bis Fallon Sherrock auftrat und bewies, dass selbst die Großen der Branche beinahe vor ihr kapitulieren. Und was bedeutet das für Frauen?

  • Loslegen – Darts ist ohnehin ein beliebtes Spiel, wenngleich die meisten Menschen die Scheibe kaum als Sport betrachten. Jetzt heißt es: Scheibe aufhängen und üben.
  • Verein suchen – auch hierzulande gibt es Dartclubs. Wer sich in die Männerdomäne bewegen möchte, der sollte es unbedingt machen und einem Verein beitreten.

Auch als Hobby im Freundeskreis ist Darts dank seiner geringen Anforderungen an Spielstätten und Ausrüstungsgegenständen ideal.

Outdoor: Freeclimbing, Bouldern und Extremsport

Im Outdoor – und besonders im Extremsportbereich konnten Frauen längst Fuß fassen und diese Sportarten als Hobbys für sich entdecken. Aber was gibt es hier? Ein Überblick:

  • Freeclimbing – zugegeben, es sollten Klettererfahrungen vorhanden sein, ansonsten ist das freie Klettern zu gefährlich – gerade dann, wenn ganz auf eine Absicherung verzichtet wird.
  • Bouldern – das ist die sicherere Variante des Freeclimbings, da zwar auch ohne Absicherung geklettert wird, doch nur so hoch, dass immer noch verletzungsfrei heruntergesprungen werden kann.
  • Mountainbiking – was einst ein Hobby war, ist heute auch ein Sport. Doch Mountainbiking macht immer Spaß, denn es ist der pure Adrenalinschub, mit dem Bike über Stock und Stein zu rasen.

Natürlich können auch Fallschirmspringen und Bungeejumping mit in die Liste aufgenommen werden. Da beide Hobbys jedoch nicht nur wetterabhängig sind, sondern den finanziellen Spielraum deutlich strecken können, bleiben sie außen vor. Es gibt genügend Hobbys, die auch ohne große finanzielle Mittel und unabhängig vom Wetter ausgeübt werden können. 

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Free-Climbing ist eines der Hobbys mit dem besonderen Nervenkitzel. Bildquelle: @ Walther Luecker / Unsplash.com

Fazit - Hobby ist, was frau daraus macht

Fakt ist, es gibt keine Männerhobbys und es gibt keine Frauenhobbys. Ist eine Tätigkeit auch von einer Frau auszuüben und hat sie Spaß daran, so sollte sie dieses Hobby ihre Passion nennen. Andersherum gilt natürlich dasselbe. Die Auswahl für Frauen ist in den vergangenen Jahren jedoch deutlich gestiegen, was oft daran liegt, dass es diese eine Frau gab, die sämtlichen Kritiken und Widersachern zum Trotz aufgesprungen ist und gezeigt hat, das es geht. Also warum nicht am nächsten Samstag einen Pokerabend mit Freundinnen planen? Wer weiß, vielleicht kommen sogar die Männer mit ins Spiel und erkennen ihr neues Hobby: Die weibliche Pokerrunde mit leckerem Essen verköstigen.