Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 18.07.2020

Radfahren macht gesund und glücklich

Radfahren wird immer beliebter. Kein Wunder: Es spart Geld, schont die Umwelt, macht Spaß und ist außerdem noch gesund.

Bild Neues Bild (54).bmp
Foto: pixabay.com

Die ganze Woche war hektisch und am liebsten würden Sie sich aufs Sofa verkriechen und das ganze Wochenende abtauchen? Besser nicht! Wer Stress abbauen möchte, sollte sich aufs Rad schwingen. Denn die regelmäßige Bewegung tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche gut. Das liegt daran, dass beim Radfahren das Stresshormon Cortisol abgebaut wird. Gleichzeitig schüttet der Körper Endorphine aus, die entspannt und glücklich machen. Besonders gut funktioniert das, wenn man am Wochenende eine Radtour macht. Niederösterreich bietet für eine solche Radtour eine Menge attraktiver Ziele, beispielsweise das malerische Ybbstal. Diese Region bezaubert durch ihre abwechslungsreiche Natur, die man wunderbar mit dem Rad entdecken kann. Eine schöne Strecke führt zum Beispiel durch das Mostviertel mit seinen sanft geschwungenen Hügeln, den Flusstälern und den Streuobstwiesen. Diese Naturschönheiten können Sie auch genießen, wenn Sie aus einer ganz anderen Ecke Österreichs kommen. Dazu braucht man nur drei Dinge: natürlich ein Fahrrad, weiters eine Anhängerkupplung für das Auto und dazu den passenden Fahrradträger, der auf der Kupplung montiert wird. Anhängerkupplungen lassen sich heute ganz leicht nachrüsten und sind ideal, wenn man mit dem Fahrrad auch an weiter entfernten Zielen auf Tour gehen will. Je nach Modell lässt sich die Kupplung im Handumdrehen an- und abbauen oder platzsparend unter dem Fahrzeug verstauen. So ist man jederzeit für neue Abenteuer mit dem Rad bereit. Bereits zehn Minuten Radfahren pro Tag machen sich gesundheitlich positiv bemerkbar. Zum Beispiel am Herzen: Beim Fahrradfahren pumpt es bis zu 1,2 Liter Blut pro Minute mehr in den Kreislauf. Dadurch sinkt der Puls, das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Darüber hinaus kurbelt Radfahren den Fettstoffwechsel an und baut Cholesterin ab. Rund 400 Kalorien verbrennt man pro Stunde, wenn man zügig radelt. Damit ist Radfahren eine besonders effektive Möglichkeit, kleinen Fettpölsterchen den Kampf anzusagen. Und als ob das nicht genug wäre, wirkt sich Radfahren auch positiv auf die Gehirnaktivität aus: Das Gehirn wird durch die regelmäßige Bewegung besser mit Sauerstoff und Glukose versorgt und kann somit effektiver arbeiten. Das verbessert auch die Konzentrationsfähigkeit ebenso wie die kognitiven Fähigkeiten.
Um von den positiven Effekten zu profitieren, muss man übrigens keineswegs zwingend lange Radtouren unternehmen. Es reicht schon die tägliche Fahrt zur Arbeit. Das hat die Cambridge University in einer großangelegten Studie herausgefunden. 300.000 Probanden nahmen an der Studie teil, die über mehr als 25 Jahre lief. Verglichen wurden der Arbeitsweg mit dem Auto, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder eben mit dem Rad. Dabei kristallisierte sich klar heraus: Radfahren ist die gesündeste Form, zum Arbeitsplatz zu gelangen. So hatten Radfahrer ein um 24 Prozent geringeres Risiko, an Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken. Das Krebsrisiko war durchschnittlich um 16 Prozent geringer. Um von den positiven Effekten des Radfahrens zu profitieren, sollte man ein paar Tipps beachten: Am gesündesten radelt man in einem niedrigen Gang und wenn man kontinuierlich in die Pedale tritt. Wichtig ist darüber hinaus die richtige Einstellung von Sattel und Lenker: Der Sattel muss so eingestellt werden, dass das Becken beim Radeln stabil bleibt und nicht nach rechts und links rutscht. Die Höhe des Lenkers ist richtig eingestellt, wenn beim Sitzen das Becken nach vorn gekippt ist und ein leichtes Hohlkreuz entsteht. So ist die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form positioniert und die Muskeln sind leicht angespannt, was dem Oberkörper Halt gibt.