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Lifestyle | 02.11.2020

Nachhaltig wohnen - 5 Tipps für eine bessere Umweltbilanz

Nachhaltiges Wohnen ist in aller Munde. Das ist auch gut so, denn viel zu lange wurde beim Hausbau auf ökologische Aspekte keine Rücksicht genommen.

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Bildnachweis: joaquincorbalan/clipdealer.de

Dies hat sich zum Glück geändert, denn moderne Wohnhäuser haben eine Vielzahl an unterschiedlichen Techniken, die dazu beitragen, den Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen zu schon und erneuerbare Energie in den Vordergrund zu stellen. Trotzdem gibt es noch einige Tricks, mit dem sich die Nachhaltigkeit steigern lässt. Wir haben die besten 5 für Sie zusammengestellt.

Tipp Nr. 1 - LED Glühbirnen verwenden

LED und Glühbirne passen eigentlich gar nicht zusammen. Bei einer LED Energiesparlampe glüht im Gegensatz zur ausgedienten Glühbirne nämlich weder ein Draht, noch der Stromzähler. Energiesparlampen können dazu beitragen, den Stromverbrauch für die Beleuchtung um bis zu 90% zu senken und das bei gleicher oder besserer Lichtausbeute. Bei einer herkömmlichen Glühbirne ging der Großteil der Energie in Wärme über, weshalb das Glas außen immer sehr heiß wurde.

Tipp Nr. 2 - Austausch der Therme

Der Thermentausch wird von vielen noch unterschätzt. Was immer funktioniert hat, funktioniert auch weiterhin, so die verbreitete Meinung. Mit dem Tausch einer Therme lassen sich die Heizkosten jedoch signifikant senken. Durch neue Technologien und eine verbesserte Energieausbeute ist es möglich, dieselbe Heizleistung mit deutlich weniger Ressourcen zu erzielen. Auch wenn der Thermentausch im ersten Moment einen größeren Betrag kostet, wird sich dieser Aufwand schnell in niedrigeren Nebenkosten bemerkbar machen.

Tipp Nr. 3 - Steckerleisten mit Schalter

TV, Radio und Computer bleiben häufig im Stand-by Modus, um per Fernbedienung oder Klick sofort einsatzbereit zu sein. Dies macht aber gerade über Nacht keinen Sinn und kostet nur unnötig Strom, was im Endeffekt bares Geld bedeutet. Davon abgesehen ist dieses Verhalten eine weitere unnötige Belastung für die Umwelt. Warum also nicht eine Steckerleiste mit Schalter verwenden? Hier können alle Geräte eingesteckt und dann abends mit einem einzigen Schalter vom Stromnetz getrennt werden. Langfristig wird sich diese Sparmaßnahme auch im Geldbeutel bemerkbar machen.

Tipp Nr. 4 - Stoßlüften

Gerade im Winter hört man immer wieder den Begriff "Stoßlüften". Doch was ist damit eigentlich gemeint? Es geht in erster Linie darum, den Raum mit frischer Luft zu füllen, ohne dabei die Temperaturen so weit zu senken, dass die Heizung nur mit großem Aufwand dagegen steuern muss. Öffnen Sie das Fenster groß, wenn möglich auf mehreren Seiten des Raumes. Warten Sie einen Moment ab und verschließen Sie danach das Fenster wieder gut. Der Luftaustausch ist deutlich effizienter, als das permanente Lüften mit dem Fenster in Kippstellung.

Tipp Nr. 5 - Fensterverglasung

Sie wohnen in einem älteren Gebäude und haben jeden Monat eine sehr hohe Heizkostenabrechnung? Dann sollten Sie darüber nachdenken, die Fenster in Ihrem Haus auszutauschen. Einfachverglasung ist in der heutigen Zeit ein absolutes No-Go. Doppelt bzw. Dreifach-Verglasung sollte es schon sein, denn ansonsten heizen Sie für Ihre Nachbarschaft. Lassen Sie sich am besten umfassend von einem Experten beraten und informieren Sie sich auch über eventuell vorhandene Förderprogramme in Ihrer Region. Ihr Geldbeutel und die Umwelt werden es Ihnen danken.