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Lifestyle | 13.10.2022

Tipps

Das passende Fantasy-Spektakel für die kalten Tage

Die Tage werden immer kürzer und der Herbst kommt mit großen Schritten auf uns zu. Draußen fallen die Temperaturen und auch der lang ersehnte Regen ist endlich da. Da kann man auch schon einmal ein gemütliches Wochenende auf der Couch verbringen und in die Fantasy-Welten der aktuellen Blockbuster-Serien entfliehen. Generell gilt Fantasy, ob als Buch oder als Film, als eines der beliebtesten Genres der aktuellen Popkultur. Mit House of the Dragon und Ringe der Macht bekommen derzeit zwei der erfolgreichsten Fantasy-Franchise Zuwachs. Wir haben uns mit den beiden Geschichten um Westeros und Mittelerde beschäftigt und vergleichen die Beiden in Bezug auf Binge- bzw. Marathon-Tauglichkeit.

Wiedergutmachung für GOT-Fans?

Gut drei Jahre ist es her, dass mit der finalen Staffel von Game of Thrones eine der erfolgreichsten und populärsten Fantasy-Serien zu Ende ging. Über acht Jahre heimsten sowohl die Macher als auch die Schauspieler zahlreiche Preise und Ehrungen ein. Bis heute gilt Game of Thrones folgerichtig als eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Wie erfolgreich das Projekt wurde, lässt sich nicht nur an den beeindruckenden Zahlen, sondern auch an der riesigen Marketing-Maschine erkennen. Von Fan-Reisen zu berühmten Drehorten, über GOT-Bettwäsche bis hin zum offiziellen GOT-Slotgame im Betway Casino Online – Game of Thrones sells! Selbst Kochbücher oder Cocktail-Rezept-Guides sind auf den Zug aufgesprungen. Die Geschichte vom Kampf um den eisernen Thron zwischen den großen Häusern Westeros basiert auf der Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer des US-amerikanischen Autors George R.R. Martin. Da die Reihe mit bislang fünf Romanen noch keinen Abschluss gefunden hat, mussten die Serienschöpfer ein eigenes Ende finden. Dies enttäuschte allerdings zahlreiche Fans. Dementsprechend stellt House of the Dragon sicher auch einen Versuch dar, verprellte GOT-Fans zurückzugewinnen.

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Willkommen zurück in Westeros

House of the Dragon ist als Prequel zu Game of Thrones angelegt und spielt rund 200 Jahre vor der Hauptserie. Wie der Name schon erahnen lässt, dreht sich die Geschichte um den Aufstieg des Haus Targaryens. Schon in Game of Thrones war es insbesondere Emilia Clarke als Daeneys Taragaryen, die die Herzen der Zuschauer eroberte. Mit ihrem weißblonden, kunstvoll geflochtenen Haar avancierte sie sogar zur Trendsetterin. Natürlich ist Daenerys in House of the Dragon noch nicht mit von der Partie, doch auch ihre Vorfahren können überzeugen und haben schnell die Gunst der Zuschauer erobert. Auch wenn sich der Cast aufgrund der weiten Zeitsprünge noch während der ersten Staffel verändert, macht House of Dragon Lust auf mehr. Immerhin wollen die Fans wissen, wie es zum Fall der einst so mächtigen Drachen-Dynastie kommen konnte.

Ein neuer Anlauf für das Herr-der-Ringe-Universum

Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien ist ein wahrer Klassiker der Fantasy-Literatur und gilt bei vielen Experten als grundlegendes Werk des Genres. Erstmals Mitte der 1950er Jahre veröffentlicht, hat die Geschichte über den „einen Ring“ Generationen von Fantasy-Lesern geprägt. Für einen besonderen Popularitätsschub hat natürlich die Verfilmung des Stoffes durch Peter Jackson in den frühen 2000er Jahren gesorgt. Dem Regisseur ist es gelungen, das lange Zeit als unverfilmbar geltende Werk, in ein bildgewaltiges Epos zu verwandeln, welches mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. Auch wenn weitere Filmadaptionen wie die Hobbit-Trilogie oder die Tolkien-Biografie aus dem Jahr 2019 eher gemischte Reaktionen hervorriefen, wurde nun eine erneute Reise nach Mittelerde unternommen.

Die Vorgeschichte des Ringes

Diesmal steht mit Amazon ein echter Streaming-Gigant hinter dem kostspieligen Projekt. Rund 250 Millionen Dollar ließ man sich die Rechte an dem Stoff kosten. Das gesamte Produktionsbudget soll rund das Vierfache wert sein, womit Die Ringe der Macht die wohl teuerste Serie aller Zeiten werden wird. Im Grunde genommen setzt sich die Serie mit der Vorgeschichte vom Hobbit und dem Herr der Ringe auseinander. Diese findet viele tausend Jahre vor den Geschehnissen rund um Frodo Beutlin und Co. statt. Zu kurzen Einordnung: Die Ereignisse aus Der Herr der Ringe finden im 3. Zeitalter statt, während Ringe der Macht im zweiten Zeitalter und damit rund 3000 Jahre später platziert ist. Auch wenn sich die Die Ringe der Macht ebenfalls einige Zeitsprünge erlaubt, ist das Erzähltempo im Vergleich zu House of the Dragon wesentlich ruhiger.

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House of the Dragon oder Die Ringe der Macht?

Für Fantasy-Anhänger stellt sich nun die Frage, welcher Serie Sie den Vorrang geben. Die Wahl fällt dabei nicht ganz leicht, immerhin sind beide Serien innerhalb einer Woche gestartet. Während Amazon jeden Freitag eine neue Folge von Die Ringe der Macht präsentiert, legt HBO sonntags mit House of the Dragon nach. Man kann die beiden Serien natürlich auch parallel schauen, allerdings sollte man dann auch tunlichst darauf achten, die beiden Welten nicht durcheinander zu bringen. Wer hingegen eher auf Binge-Watching steht, muss sich noch ein bisschen gedulden. Die letzten Folgen der aktuellen Staffeln werden voraussichtlich erst Ende Oktober online sein. Ganz verzichten muss man auf Binging trotzdem nicht. Immerhin kann man sich entweder die Herr der Ringe Trilogie oder die Game of Thrones Serie noch einmal komplett anschauen, um für die Nachfolge-Serien in Stimmung zu kommen!