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Lifestyle | 07.02.2022 Entgeltliche Einschaltung

Fasziniert von Metallen

Wie gelingen neue Wege in Unternehmen? Ines Handstanger holt sich ein Upgrade für ihr Know-how und inhaliert an der LIMAK Wissen und Tools für Digital Transformation und Change Management.

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Motiviert. Eine steile Lernkurve ist für Ines Handstanger ein Lebenselixier. Zuletzt verantwortete sie große Straßenbahnprojekte. (© privat)

Peking, São Paolo, Mumbai und St. Petersburg – Ines Handstanger sah nicht nur viel von der Welt, sie studierte bzw. arbeitete bereits in vielen Metropolen. Aufgewachsen in Marchtrenk, studierte sie an der IMC Fachhochschule Krems und legte in jungen Jahren eine beeindruckende Karriere bei Siemens hin. Zuletzt verantwortete sie dort einkaufs- und „supply chain“-seitig millionenschwere Straßenbahnprojekte für Städte, von der Angebotslegung bis zur Auslieferung.

Vorurteilsschwangere Augen würden das kaum vermuten: Die 32-Jährige hat ein Faible für Metalle und Anlagenbau. 2022 nahm sie eine neue berufliche Herausforderung in diesem Bereich an und macht parallel den MBA in Digital Transformation und Change Management – mit einem Teilstipendium an der LIMAK Austrian Business School (siehe rechts), mit Standorten in Wien und Linz und einem großen Angebot von Universitätslehrgängen bis hin zur Online-Akademie. Warum sie Veränderung mag, wo sie die Notwendigkeit dafür sieht und wie sie das Studium erlebt, schildert sie im Interview.

 

NIEDERÖSTERREICHERIN: Ihre Biografie passt schön zu Ihrem Studium. Sie mussten sich bei all Ihren Auslandsaufenthalten stets auf neue Situationen einstellen. Wie ging es Ihnen damit?
Ines Handstanger: Es hat mir viel Spaß gemacht. Ich mochte die Chinesen sehr, ihnen zuliebe kostete ich Entenblut (lacht), in St. Petersburg war es so kalt, dass meine Kollegen mit dem Skianzug ins Büro kamen und in Mumbai erfuhr ich viel Gastfreundschaft und Herzlichkeit von Menschen, die selbst sehr wenig besaßen. Wenn ich zurückschaue, empfinde ich genau die Reisen am schönsten, bei denen ich davor zurückhaltend war. Ich habe viel über mich gelernt und erkannt, dass jeder Anfang schwer ist, bevor es gut wird.

Ihnen gelingt in einer männerdominierten Branche eine tolle Karriere. Wie sehen Sie die Situation der Frauen in Führungspositionen?
Meine Eltern haben meiner Schwester und mir von Beginn an vermittelt, dass Freude an der Arbeit und am Lernen maßgeblich den Erfolg beeinflusst. Wir sind mit einer berufstätigen Mutter aufgewachsen, die als Assistentin anfing und heute Geschäftsführerin ist.

Aber: Der Anteil an weiblichen Führungskräften ist noch überschaubar, gerade im technischen Bereich. Frauen sind mit vielen Hürden konfrontiert; Erfolge werden bedauerlicherweise häufig nicht mit Kompetenz in Verbindung gebracht, das ist auch mir nicht fremd. Es gibt noch immer Männer, die mit Frauen in Führungsetagen nicht happy sind. Dabei profitiert jedes Unternehmen vom guten Mix. Je diverser die Ansichten, desto höher ist die Qualität der Entscheidungen. Ich bin für Frauenförderprogramme, um mehr Ausgewogenheit zu erreichen. Wenn ich in der Vergangenheit Teams zusammengestellt habe, habe ich darauf geachtet, dass sie durchgemischt sind, am besten fifty-fifty.

Sie waren in leitenden Positionen bei Siemens und entschieden doch, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Wieso?
Ich war seit meiner Jugend nirgendwo anders als bei Siemens (lacht) und das tatsächlich sehr gern. Ich war für den Konzern lange im Ausland, durfte sehr viel kennenlernen; zuletzt war meine persönliche Lernkurve allerdings nicht mehr so steil. Es hat mich gereizt, Führungsverantwortung in einem Unternehmen zu übernehmen, in dem ich noch niemanden kenne. Mich schreckt das Neue und Unbekannte nicht. Vielmehr sehe ich es als Chance zu wachsen; ich gehe prinzipiell gern die Extrameile.

Beinahe zeitgleich starteten Sie Ihr LIMAK-Studium. Was war zuerst?
Ich habe mich spontan für ein Teilstipendium beworben, der Digital MBA war perfekt für mich. Das Programm beinhaltet Digitalisierung, Human Resources – und was mich am meisten interessiert: Veränderungsmanagement. Wie kann ich in Unternehmen Teams und Führungskräfte auf neue Wege mitnehmen, wie funktioniert Organisationsentwicklung? Oft passieren Veränderungen von oben nach unten; bis sie bei den Ausführenden ankommen sollen, verebben viele gute Ideen. Ich finde es beispielsweise gut, sich – wo es passt – vom „nine to five“ wegzubewegen und mehr auf Eigenverantwortung zu setzen.

Wie haben Sie vom LIMAK Studium inhaltlich profitiert?
Wir konnten beim Erarbeiten theoretischer Inhalte den Fokus auf unser individuelles berufliches Umfeld legen, dazu auch in Gruppen arbeiten und mit den Lehrenden reflektieren. Gute Ergebnisse konnten gleich in die Praxis implementiert werden; es fand also direkt ein Wissenstransfer statt.

Ich mochte den Austausch der Studierenden untereinander und mit den Professorinnen und Professoren; ich konnte mein Netzwerk ausbauen und all das hat mich motiviert, den neuen beruflichen Schritt zu wagen. Ich bin stolz, dass ich noch einmal mit einem Studium durchgestartet bin. Das Lernen parallel zum Job ist eine Challenge, aber es ist so organisiert, dass es mit gutem Zeitmanagement machbar ist.

 

DIE LIMAK UND DIE NIEDERÖSTERREICHERIN VERGEBEN FÜNF TEILSTIPENDIEN

Gefördert werden fünf Universitätslehrgänge nach Wahl im Gesamtwert von
17.250 Euro:

• Business Law (25.03.2022)
• Digital Transformation and Change Management (11.03.2022)
• Innovation Management (17.03.2022)
• Management Compact (21.04.2022)
• New Business Development in the Digital Economy (24.03.2022)
• Sustainable Business and the Circular Economy (14.10.2022)

Die Universitätslehrgänge sind auf den LIMAK MBA anrechenbar.

Form der Förderung:
50 Prozent der Programmgebühr für den Universitätslehrgang (Förderbetrag 3.450 Euro). Die Preise verstehen sich exkl. Reise- und Aufenthaltskosten sowie Mittagsverpflegung/exkl. Anmelde- und
Administrationsgebühr, Literatur.
Diese Förderung ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar oder in bar ablösbar.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bestehende Programmteilnehmerinnen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Begrenzte Teilnehmerzahl.

Zulassungsvoraussetzungen Universitätslehrgang:
Abschluss eines Studiums und mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist, sowie ein positiv absolviertes Aufnahmegespräch.

Infos und Bewerbung:
www.limak.at/frauen-stipendium
Bewerbungsschluss: 21. Februar 2022
Hearingtermin: 25. Februar 2022

LIMAK Austrian Business School GmbH
Science Park 5, Altenbergerstraße 69,
4040 Linz, [email protected]