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Lifestyle | 18.06.2021

Das kleine 1x1 des Online-Depots

Vorbei ist die Zeit, in der nur Geschäftsmänner in Hochhäusern ihre Aktiengeschäfte verrichtet haben. Jeder kann heutzutage mitmischen in der Welt des Aktienhandels. Unter anderem ist das dem Internet zu verdanken, das den Handel vereinfacht und für jeden ermöglicht, der daran interessiert ist.

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© Shutterstock

Wer gerade erst anfängt, kann von der Fülle der Angebote etwas abgeschreckt werden. Immerhin gibt es Anbieter aller Art und man muss erst einmal herausfinden, was man eigentlich braucht und was nicht. Deshalb ist ein kleines 1x1 des Online-Depots eine gute Idee, um einzusteigen.

Was ist ein Online-Depot?

Aktiendepots sind keine Neuheit. Schon lange brauchte man sie, um mit Aktien zu handeln. Die große Neuerung der vergangenen Jahre ist, dass sie nun online verfügbar sind. Das bedeutet, dass es sich um ein rein digitales Depot handelt, mit dem der Aktienhandel möglich wird.

Ein Depot funktioniert ähnlich wie ein Bankschließfach. Vereinfacht dargestellt bedeutet das: Dort liegen Wertpapiere ein, die gelagert oder verkauft werden beziehungsweise können in das Schließfach auch neue Wertpapiere eingelagert (gekauft) werden. Dank des Internets können diese Art der Geschäfte nun jederzeit und von überall aus gemacht werden. Ein großer Vorteil für Neulinge, die jetzt online ein Depot eröffnen wollen.

Welche Anbieter sind seriös?

Um das richtige Online-Depot für die eigenen Ansprüche zu finden, muss ein wenig recherchiert werden. Denn wie gesagt: Es gibt unzählige Anbieter und die Übersicht kann schnell verloren gehen. Zum Glück gibt es online zahlreiche Vergleichstests und Erfahrungsberichte.

Diese Dinge sind bei der Recherche wichtig:

  • Gibt es einen Willkommensbonus?
  • Wie hoch sind Transaktionsgebühren?
  • Wo hat das Unternehmen seinen Sitz?
  • Welche Aktien können gehandelt werden?
  • Wie gut ist der Kundenservice?

Von einem schönen Neukundenbonus lassen sich viele Menschen blenden. Immerhin wollen sie sofort anfangen, zu traden, und da sind 100 oder gar 250 Euro zusätzlich natürlich verlockend. Doch wer längerfristig handeln möchte, der muss vor allem auf laufende Kosten achten. Daher sind monatliche Gebühren und Ordergebühren sehr viel wichtiger.

Auch die Seriosität des Anbieters sollte geprüft werden. Ein Firmensitz in Deutschland – herauszulesen aus dem Impressum – ist ein gutes Signal, da sich somit an deutsches Recht gehalten werden muss. Aber auch ausführliche Informationen über das Unternehmen und Referenzen können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen guten Dienstleister handelt.

Denn auch einem Online-Broker sollte man vertrauen können. Wenn es einmal zu Problemen kommt, ist ein 24-Stunden-Kundenservice plötzlich mehr wert als ein guter Startbonus. Man handelt unter Umständen mit sehr viel Geld und dann möchte man sich in fähigen Händen wissen.

Wie eröffnet man ein Online-Depot?

Hat man sich für einen Anbieter entschieden, muss das Depot natürlich noch eröffnet werden. Auch wenn es kleine Unterschiede zwischen den Unternehmen gibt, grundsätzlich müssen eigentlich immer dieselben Schritte durchgeführt werden.

Schritt für Schritt zur Eröffnung des Depots:

  1. Das Konto eröffnen: Das erklärt sich von selbst, erst einmal muss auf der Homepage des Anbieters die entsprechende Seite aufgerufen werden.
  2. Persönliche Angaben machen: Nun gibt man persönliche Daten wie Name, Anschrift und Alter an. Außerdem wird an dieser Stelle meist ausgewählt, welche Konto-Art es werden soll, wenn der Anbieter verschiedene Varianten anbietet. Deshalb ist die Recherche vorher auch so wichtig, um hier gleich zu wissen, was am besten passt.
  3. Referenzkonto angeben: Ein Konto bei der Hausbank muss hinterlegt werden, für Auszahlungen und als Sicherheit.
  4. Steuerangaben: Eine gültige Steuernummer muss angegeben werden.
  5. Identität bestätigen: Nun muss noch die Identität bestätigt werden. Meist kann hier zwischen Postident- und Videoident-Verfahren gewählt werden.

Jetzt sollte das Konto freigeschaltet werden und es kann losgehen. Kommt es während des Prozesses zu irgendwelchen Ungereimtheiten, sollte sofort der Kundenservice kontaktiert werden – so erfährt man gleich, wie gut der Anbieter zu erreichen ist und ob die Chemie stimmt.