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Lifestyle | 08.11.2022

Sehnsucht nach Wärme

Ob Schwedenofen, Heizkamin oder Kachelofen –nicht nur die steigenden Energiekosten machen den Holzofen in den eigenen vier Wänden zum Must-have der nächsten Jahre. Nachhaltig, krisensicher und stylish liegt das knisternde Feuer für zu Hause gerade total im Trend.

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© Shutterstock

Schon seit Beginn der Coronapandemie erleben die Öfen im Wohnzimmer ihr großes Comeback. Die Österreicherinnen und Österreicher haben mehr Zeit zu Hause verbracht und in die Wohlfühlatmosphäre im eigenen Heim investiert. Spätestens jetzt, wo die Energiekosten fürs Heizen durch die Decke schießen, greifen viele auf den Kachelofen oder den Kamin zurück. „Die Nachfrage nach Kachelöfen ist dieses Jahr um 50 Prozent gestiegen – auch aufgrund von Covid-19 und der Ukraine-Krise“, erklärt uns Dr. DI Thomas Schiffert, der Geschäftsführer des Österreichischen Kachelofenverbands. Ein wesentliches Argument für den Kauf eines Holzofens sind die weit geringeren Energiekosten, wie der aktuelle Heizkostenvergleich des Österreichischen Kachelofenverbands zeigt: Heizen mit Brennholz ist am günstigsten. Und auch bei einem Stromausfall oder gar einem mehrtägigen Blackout ist man mit dem Holzofen auf der sicheren Seite.

 

Das Comeback des Tischherdes

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© Sigmund

Früher, in den alten Bauernhäusern, war der Tischherd der Mittelpunkt der Küche – vereinte er doch die zentralen Funktionen von Heizen und Kochen in einem Gerät. 2022 zieht der einst aus der Mode gekommene Tischherd jetzt wieder in unser Zuhause ein: Sowohl in traditionellen als auch in modernen Küchen verströmt er Gemütlichkeit und die Möglichkeit für echte Gaumenfreuden. Und last but not least: Ein Tischherd hat Style! Ob traditionell im Landhausstil oder modern und im Urban-Loft-Chic – auch bei den Tischherden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 

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Hannes und Markus Sigmund © Petra Kragl

„Es besteht auch die Möglichkeit, an einen Tischherd einen Kachelofen anzuhängen. So kann man die Wärme, die beim Kochen entsteht, speichern und der Kachelofen gibt sie dann über den Tag verteilt in seine Umgebung ab.“

Hannes Sigmund

Hafnermeister und Geschäftsführer von Sigmund

 

Der passende Ofen für jeden Geschmack

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© MCZ

Freistehende Öfen wie Schwedenöfen eignen sich hervorragend als zusätzliche Heizquelle in der Übergangszeit. Wer nicht so viel Platz hat oder aus statischen Gründen nicht so viel Gewicht einbauen kann, hat mit einem freistehenden Ofen den richtigen Begleiter. Auch wenn das Budget etwas kleiner ausfällt, ist der Schwedenofen die passende Wahl. Beim Heizkamin hingegen geht es vordergründig um die schnelle Wärme und das Feuererlebnis, denn hier ist es möglich, von drei Seiten das Feuer zu betrachten. Der Kachelofen hat den großen Vorteil, dass man nur einmal einheizt und sich die Wärme den ganzen Tag lang speichert. Hier hat man eine langanhaltende Wärme, an die man sich kuscheln und anlehnen kann. Auch beim Kachelofen ist es möglich, ein schönes Sichtfenster einzubauen, hier jedoch maximal über zwei Seiten.

 

Einzigartige Unikate

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© Österreichischer Kachelofenverband / Sommerhuber

Ganz an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden angepasst, ist jeder Kachelofen oder Heizkamin eine individuelle Maßanfertigung. Durch die enorme Gestaltungsvielfalt ist der Ofen mehr als nur ein Wärmelieferant, sondern ein Erlebnis für alle Sinne. Da bei der Gestaltung des Kachelofens in Farbe und Form kaum Grenzen gesetzt sind, gilt er als Eyecatcher, der dem Raum eine ganz eigene Atmosphäre gibt. Die Hafnerinnen und Hafner sind also nicht nur Profis in ihrem Handwerk, sondern beraten auch bei Ästhetik und Stil.