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People | 09.11.2016

November-Girl

Sie war unter den besten zwölf aus rund 1.400 BewerberInnen und ziert nun den Jungbauernkalender 2017: die 178 Zentimeter große Ingrid Enne aus Hinterholz. „Ein unbeschreibliches Gefühl“, freut sie sich.

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(© Anja Koppitsch)

Es war im Herbst 2015, als Ingrid Enne im Internet ganz zufällig auf eine Anzeige vom Jungbauernkalender wie auch vom Lagerhauskalender Mostviertel Mitte stieß. „Erst nach viel Überredungskraft meiner Freunde hab ich mich dazu überwunden, mich zu bewerben“, erzählt die 21-Jährige, die gemeinsam mit ihrer zweijährigen Tochter und ihren älteren Geschwistern auf dem Hof ihrer Eltern in Hinterholz bei St. Pölten lebt. Von großem Vorteil bei der Bewerbung war zwar, dass die Bauerstochter die Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra absolviert hatte und somit „Landwirtschaftliche Facharbeiterin“ ist, sie sich in ihrer Bescheidenheit aber dennoch keine großen Hoffnungen auf eine österreichweite Chance machte.

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Die Mama einer zweijährigen Tochter ist stolz auf ihren Erfolg. (© privat)

Du bist dabei, beim Casting WIEN!  Dieses Highlight kam für Ingrid in einer „E-mail eingeflogen“, erinnert sie sich an diesen aufregenden Tag. „Es gab zwei Castings, in Wien und in Innsbruck. Dort mussten wir uns im Bikini und hohen Schuhen einzeln vor der Jury präsentieren. In die engere Auswahl kamen dann 160 Bewer­berInnen.“ Zwei Wochen später dann der Anruf: Du bist unter den zwölf! Und dann ging es los: „Ich wurde nach Graz auf den Gemüsebauernhof der Familie Hillebrand geschickt, wo sich Visagistin Nadja Tschinder aus Kärnten gleich über Haare und Make-up stürzte. Draußen auf dem Feld erwartete mich dann gleich der Pflug – fotografisch gekonnt in Szene gesetzt von Anja Koppitsch.“ Doch das war nur der Anfang. Ein Zeitungsartikel folgte dem anderen, Making-ofs, Presseshootings, die Präsentation in der Diskothek U4 in Wien. „Ich fühlte mich direkt wie ein Star!“, gesteht die sympathische Gewinnerin.

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Ingrid nimmt auch auf Landesebene an Bewerben im Sensenmähen teil. (© privat)

Dennoch geht das Leben weiter wie zuvor. Wenn es ihre Zeit zulässt, jobt Ingrid am Wochenende in der Bar „Carambar“ in Kirchberg /Pielach, während sie als ebenso ausgebildete Einzelhandelskauffrau beim BIPA in Wilhelmsburg arbeitet. Ihre Freizeit widmet sie ihren Hobbies: „Das ist die Landjugend, Wandern, Quetschnspielen, Reiten – ich habe zwei eigene Pferde zuhause – und das Sensenmähen, wo ich auch an Bewerben bis zur Landesebene teilnehme“, sagt die junge Mama und vergisst nicht zu betonen, dass sie dabei „wo es nur geht“ von ihrem Freund Robert aus dem Pielachtal unterstützt wird.