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People | 19.03.2018

Alle sind willkommen

Von Fachleuten ausgezeichnet: 27 Jahre jung übernimmt Maria-Theresa Pichler das Hotel Schüttkasten Geras – und punktet bei Hotelgästen und den Menschen aus der Region.

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REFUGIUM. Im Schüttkasten Geras findet man Ruhe, kulinarische Genüsse, aber auch eine besondere Location für große Feste. (© Philipp Kreidl)

Am Wochenende, an Feiertagen und abends arbeiten? „Ich habe schon früh von meinen Eltern gelernt, dass das nichts Furchtbares ist, sondern sehr schön sein kann“, lacht Maria-Theresa Pichler. „Dann genießt man eben einmal einen freien Tag unter der Woche“, findet sie, die sowieso davon überzeugt ist, dass man in Gastronomie und Hotellerie Arbeit und Beisammensein mit netten Menschen prima verbinden kann.
Erst 2017 – und zwar 27 Jahre jung – hatte sie das Hotel Schüttkasten Geras gekauft und dessen Leitung übernommen; innerhalb kürzester Zeit gelang es ihr, das in puncto Auslastung sanft schlummernde Haus in schwarze Zahlen zu führen. Für ihr Engagement wurde sie kürzlich beim – von Wirtschaftskammer und Presse organisierten – Unternehmerinnen-Award 2018 für besondere unternehmerische Leistungen ausgezeichnet. „Das ist eine schöne Bestätigung und gibt zugleich eine hohe Messlatte vor. Da gilt für mich weiterhin: nur nicht nachlassen“, sagt Maria-Theresa Pichler.

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HOTELIÈRE MIT VIEL HERZBLUT. Maria-Theresa Pichler (© Petr Blaha)

Nichts ist ungmöglich. Sie wuchs quasi in der Gastronomie auf; ihre Familie betreibt vier Restaurants und drei Hotels, darunter auch das Vier-Sterne-Haus Landhotel Wachau, das sie zuletzt als Direktorin leitete. „Ich kam jung in Führungspositionen und hatte immer den Anspruch an mich selbst, hundert Prozent zu geben – auch um meine Eltern nicht zu enttäuschen“, sagt sie. „Aber das Hotel Schüttkasten ist nun ganz meines. Wenn ich heute meine Unterschrift irgendwo d‘runtersetze, ist es schon noch mal ganz was Besonderes.“
Ihre Devise: Nichts ist unmöglich. Ihr Konzept: Mit großem persönlichem Einsatz möglichst viele unterschiedliche Menschen in ihr Haus zu locken. So sollen sich Hotelgäste, die Ruhe suchen, ebenso wohl fühlen, wie Seminarteilnehmer oder Hochzeitsgäste; das Essen möge jenen, die ein geschäftliches Meeting abhalten ebenso schmecken, wie dem Arbeiter, der sich ein Mittagsmenü holt. Auch das Frühstück erfreut sich immer größerer Beliebtheit, zudem gibt es laufend Specials wie Oster- und Muttertagsbrunch, Fisch- und Steakwochen.

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(© Philipp Kreidl)
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(© Philipp Kreidl)
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(© Philipp Kreidl)

Energie tankt die junge Hotelière vor allem im Winter, wenn sie das Schüttkasten Geras für einige Wochen schließt – und zwar beim Reisen. „Die letzten Jahre erkunde ich den asiatischen Raum; es macht mir Spaß, neue Kulturen und die Welt zu entdecken.“


Info: wieder geöffnet ab 19. März 2018, www.schuettkasten-geras.at