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People | 09.05.2018

Wordrap

Heute genießt Rosemarie Kerschner ihre Pension. Die fünffache Mutter baute mit ihrer Familie den Betrieb der Schwiegereltern zu einem der landesweit größten Reise- und Transportunternehmen aus. Eine besondere Powerfrau im Blitzinterview.

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VOR DER LINSE DES ENKELS. Musiker und Filmemacher Alexander Kerschner lichtete seine Oma Rosemarie für die Niederösterreicherin ab. (© Alexander Kerschner)

Damals kannte man den Begriff freilich noch nicht, doch es ist unbestritten: Rosemarie Kerschner war schon in jungen Jahren eine Powerfrau. Sie und ihr Mann Hans heirateten 1961 und führten den Betrieb gemeinsam, den seine Eltern bereits 1930 als Lasten- und Personenunternehmen Kerschner im Mostviertel gegründet hatten.
Mittlerweile steht der Name Kerschner mit dem Hauptsitz in Mank für eines der größten Reise- und Bus­unternehmen des Landes. Unter dem selben Dach: die Kerschner Umwelt­service und Logistik GmbH, die sich auf Abfallwirtschaft spezialisiert hat. Die Seniorchefin Rosemarie Kerschner genießt mittlerweile seit ein paar Jahren ihre Pension. Die Kerschner Holding wird von der jungen Generation geführt.

Sie haben fünf Kinder, wie konnten sie Muttersein und Unternehmen verbinden?
Rosemarie Kerschner: Mein Mann und ich haben den Betrieb zusammen geführt. Er war viel mit dem Bus unterwegs, ich war zu Hause, habe mich um die Kinder gekümmert und im Büro gearbeitet. Meine Schwiegermutter war eine große Hilfe.

Was macht Sie glücklich?
Wir haben vier Söhne und eine Tochter. Ich freue mich besonders, dass alle verheiratet sind. Mittlerweile haben wir sieben Enkelkinder im Alter zwischen zwei und 34 Jahren.

Ihre größte Leidenschaft?
Reisen war für uns beide immer das größte Hobby.

Wie konnten Sie sonst abschalten, einen Ausgleich finden?
Beim Sport: Tennis, Schi- und Radfahren.

Das schönste Geschenk?
Die Kinder haben uns vor ein paar Jahren zu unserem 70er einen Familienurlaub geschenkt! Wir waren schließlich sogar zweimal eine Woche in Kroatien mit der ganzen Familie: mit allen Kindern, Schwieger- und Enkelkindern. Das war besonders schön.

Wenn Sie heute das Unternehmen sehen …
Wir freuen uns mit unseren Kindern und Enkelkindern, sie sind gut unterwegs.

Mein Ratschlag von Frau zu Frau, von Mutter an Tochter und Schwiegertöchter …
Der Mann, der ist der Kopf, der weiß, wie es soll gehen. Die Frau, die ist der Hals, die weiß den Kopf zu drehen.