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People | 20.11.2020

Wordrap

Die Mödlingerin Lisa Ribarich wuchs quasi auf dem Mountainbike auf. Wie aus ihrer Passion kürzlich eine berufliche Mission wurde.

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Und Action! Lisa Ribarichs Herzenswunsch: Radfahren in die Schulausbildung integrieren. (© Markus Frühmann)

Der Berg ruft – ob auf Skiern oder Mountainbike, Lisa Ribarich folgt dem Ruf seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gern. Wenn dann beim Abenteuer über Stock und Stein das Rad etwas abbekam, fackelte die Mödlingerin nicht lange und reparierte es gleich selbst. Das führte sie zu ihrem Studium für Sportgerätetechnik – und zu ihrer heutigen Mission: Sie ist Projektmanagerin für Mountainbike und Rad bei der Niederösterreich Werbung. Wir baten die 28-Jährige zum Blitzinterview.

NIEDERÖSTERREICHERIN: Was liebst du am Mountainbiken?

Neben der Vielseitigkeit des Sports vor allem in der Natur und im Wald zu sein. Aber auch die Kombination aus körperlicher Fitness und den technischen Herausforderungen, die das Mountainbiken mit sich bringen. 

Was hast du beim Biken immer dabei?

Helm, Brille, Knieprotektoren, meine Trinkflasche, einen Müsliriegel – und mein Handy ist zur Sicherheit auch immer eingesteckt. Viel mehr brauche ich für kleinere Runden am Hausberg nicht. Bei größeren Ausfahrten darf im Rucksack natürlich das Werkzeug, Erste Hilfe-­Packerl und viel mehr Jause nicht fehlen.

Hattest du schon mal eine brenzlige Situation?

Eher technische Herausforderungen auf schwierigen Trails, aber wirklich brenzlige Situationen Gott sei Dank noch nicht. Ich bin aber auch immer sehr bewusst unterwegs und höre auf mein Bauchgefühl.

Was lernt man beim Sportgeräte­technik-Studium?

Welche technischen Aspekte für die Entwicklung von Sportgeräten – beispielsweise für Skier, Bikes oder Fitnessgeräte – wichtig sind, wie man die Bewegung einer Sportlerin oder eines Sportlers analysiert und wie man Sportgeräte bestmöglich an die jeweiligen technischen Aufgaben der Sporttreibenden bzw. an die Sportart  anpassen kann.

Was machst du als Projektmanagerin für Mountainbike und Rad?

Meine Aufgabe ist es, die Weiterentwicklung des Mountainbike- und Rad­angebots in Niederösterreich zu unterstützen. Ich versorge Interessierte mit Informationen rund um das Thema, helfe, die Mountainbikestrecken und Radwege in den Tourismusregionen mit zu entwickeln, kümmere mich mit den Projektpartnern um das landesweite Qualitätsmanagement und versuche, die Bewusstseinsbildung rund ums Biken und Radfahren zu stärken. 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern am Anninger biken?

Felix Gottwald – er hat sicher Interessantes zu berichten.

Was brauchst du am Morgen, um gut in den Tag zu starten?

Ich stehe gerne früh auf und genieße dann eine Tasse Kaffee.

Ein Aha-Effekt, als du erwachsen geworden bist …

… dass man die Schulzeit wirklich genießen muss. 

Wenn du plötzlich zu richtig viel Geld kämst, was würdest du damit machen?

Einen Teil spenden, das Thema Radfahren als Grundausbildung in der Schule unterstützen und aus privater Sicht: Ein kleines Haus mit Garten kaufen.

Wenn wir jetzt zu dir kämen, was würdest du uns servieren?

Selbstgemachte Guacamole, mit – wenn sich‘s ausgeht – frisch gebackenem Brot.