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People | 01.07.2021

Pyjama meets Loungewear

Warum Label-Gründerin Karin Lugger gern Greta Thunberg eine Pajama Day-Hose schenken würde, verrät sie im Blitzinterview.

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Label-Gründerin. Inspiration für ihre Mission schöpft Karin Lugger aus Stockerau bei ihren Kindern und in der Natur (© Isabell Lugger)

Ihre Pajama Day-Hosen halten mittlerweile nicht nur in Kinderschlafzimmern Einzug, sie avancieren auch zur farbenfrohen Loungewear für Erwachsene. Zuletzt war Karin Lugger, Label-Gründerin aus Stockerau, beim Creative Business Award von „riz up“, der Gründeragentur des Landes, als Finalistin nominiert.

Wieso Pyjamas?

Als bei meinem Sohn Neurodermitis diagnostiziert wurde, war schnell klar, dass wir mehr darauf achten mussten, mit welchen Materialien er in Berührung kam. Gerade Kinder verbringen viel Zeit im Pyjama. Es war für mich logisch, bei kuscheligen Biomodellen anzusetzen. 

Was ist besonders an Pajama Day?

Einfach alles. Die Materialien sind bio und auf ihre Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit getestet. Ich habe einen Bund entwickelt, der endlich Schluss mit schlecht sitzenden Hosen macht. Dieser Bund kommt nie ins Rutschen und ist mittlerweile mustergeschützt in der EU. 

Wieso die Label-Gründung?

Der Impuls kam von einer Freundin, die selbst Modedesignerin ist. Wir sprachen über das Problem, passende Hosen für schlanke Kinder zu finden. Ich zeigte ihr meine Pyjama-Kreationen; sie war begeistert und ermutigte mich, diese Marktlücke zu füllen.

Welche Rolle spielen nachts Pyjamas?

Sie schützen unseren Körper davor auszukühlen und helfen unser Bett sauber zu halten. Dies ist vor allem für Allergiker und Neurodermitiker wichtig, um die Allergenbelastung gering zu halten. Während wir schlafen, verlieren wir rund einen halben Liter Schweiß und Hautschuppen. Der Pyjama nimmt das großteils auf und lässt sich leichter waschen als das gesamte Bett.

Kauft man bei Ketten und Co., mag der Preis abschrecken. Wieso 85 Euro?

Qualität hat seinen Preis. Fairness, Transparenz und ein respektvoller Umgang sind mir extrem wichtig, daher stelle ich sicher, dass alle Beteiligten meiner Lieferkette davon leben können. Ich produziere in Österreich aus Überzeugung, da es wichtig ist das Handwerk zu erhalten. Ich zahle existenzsichernde Löhne und meine Steuern in Österreich.

Wer macht bei Ihnen die Wäsche?

Mein Mann Peter und ich, je nachdem wer gerade Zeit hat. Lust hat nämlich keiner von uns.

Welche Persönlichkeit würden Sie gerne treffen?

Greta Thunberg. Ich bewundere an ihr, dass sie so mutig und vehement Politiker weltweit zu einer konsequenten Klimapolitik auffordert. Sie brachte „Fridays for Future“ ins Rollen. Hut ab! Ich hätte mir das mit 15 nicht getraut.

Was würden Sie mit ihr tun?

Ich würde ihr eine meiner Pajama Day-Hosen schenken. Greta ist viel unterwegs, da ist es umso wichtiger sich zwischendurch zu entspannen, bevor sie wieder gegen die Großen ins Feld zieht.

Wer inspiriert Sie?

Kinder und die Natur – da ist alles ehrlich und spontan.

Welche Frage wünschen Sie sich noch?

Bloggen Sie auch?

Wie lautet die Antwort?

Ja, ich schreibe über die Neurodermitis meines Sohnes, was bei uns half und wie wir damit leben. Ebenso behandle ich Themen rund ums Schlafen sowie Nachhaltigkeit und in Zukunft auch Interessantes aus der Textilindustrie unter www.pajama-day.com/blog.