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People | 05.08.2022

Von Zirbe und Zeit

Susanne Krexner, Juniorchefin der Tischlerei Helmer, im Blitzinterview

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(© Anja Grundböck)

Ihr Bruder und sie bauten aus Mustermappen Fantasieräume, später wurde die Werkstatt gleich miterobert. „Vati arbeitete im Keller, die Kunden wurden am Esstisch beraten“, schmunzelt Susanne Krexner, wenn sie an die Bilder ihrer Kindheit denkt. Heute ist die Tischlerei Helmer ein modernes Unternehmen in Obersdorf und produziert für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Die zweifache Mutter ist Mitglied der Geschäftsführung.

Worauf liegt Ihr Schwerpunkt?
Susanne Krexner: Zu meinen Bereichen gehören Planung, Kundenberatung, Schauraumgestaltung – und mein Herzensthema: das Design.

Wie muss ein Schlafzimmer sein, um darin möglichst gut zu schlafen?
Ein Schlafzimmer soll Ruhe ausstrahlen; dafür empfehle ich, möglichst reduziert einzurichten und rate von kräftigen Farben ab. Ich verplane besonders gerne die Zirbe, weil sie so gut duftet.

Was finden Sie an Ihrer Küche toll?
Meine eigene Küche ist mittlerweile zehn Jahre alt und da ich an der Quelle sitze und immer wieder was Neues sehe, würde ich das eine oder andere schon anders gestalten. Aber der Grundaufbau ist wirklich optimal, daran denke ich oft, wenn ich den Geschirrspüler ausräume.  Auf Funktionalität achte ich auch bei meinen Planungen besonders.

Was wollten Sie als Kind werden?
Lehrerin. Aber ich habe die richtige Entscheidung getroffen.

Wie nennt Sie Ihr Team?
Susanne.

Sind Sie ein Kopf- oder Bauchmensch?
Zu viel Kopfmensch, mein Bauchgefühl ist leiser.

Welche Charaktereigenschaften finden Sie toll an sich, welche ärgern Sie manchmal?
Ich kann gut zuhören und ich bin vertrauenswürdig. Mein Perfektionismus ärgert mich manchmal, wenn ich mir damit selbst im Weg stehe.

Sie sind zweifache Eltern und auch ihr Mann ist selbstständig. Wie teilen Sie sich Familie und Haushalt auf?
Eher klassisch: Ich mache den Haushalt, Dominik vieles andere. Natürlich ist auch viel Improvisation gefragt – und die Omas sind wichtig.

Wie sieht ein perfekter Tag aus?
Lange frühstücken, in Einrichtungszeitschriften blättern, die Sonne genießen – und um mich herum die Familie.

Was würden Sie uns zaubern, wenn wir jetzt hungrig vorbeikämen?
Oje, da müssten wir wohl was bestellen. Mein Kühlschrank zeigt gähnende Leere. Wobei: Spaghetti mit Sugo geht immer schnell.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einen Abend verbringen?
Mit meiner Freundin Marion aus Südtirol, die ich viel zu selten sehe. Wir waren gemeinsam in der Schule in Kuchl. Sie inspiriert mich und ist mein Stil-Vorbild.

Haben Sie schon mal das Kino mitten in einem Film verlassen?
Ja, bei „Herr der Ringe“. Mein Mann und ich sind viel zu realistisch (lacht).

Welche Frage wünschen Sie sich noch?
Warum Tischlerei Helmer?

… und die Antwort darauf?
Weil wir ein Unternehmen mit Handschlagqualität sind, uns für die Menschen Zeit nehmen, um sie ganz individuell und gut zu beraten. Das kann das Internet nicht.

www.helmer-dietischlerei.at